Wegen Drohungen: Schüler versetzt

Mit der Integrativen Förderung sollen schwierige Schüler in die Regelklasse integriert werden. Im Schulhaus Wartegg in Luzern ist dies gescheitert.

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In einer dritten Primarklasse im Schulhaus Wartegg in Luzern ist die Situation eskaliert. Massive Drohungen und Unterrichtsstörungen durch mehrere Kinder haben einen normalen Schulalltag unmöglich gemacht. Jetzt hat die Schulleitung reagiert: Gestern hat sie die Eltern in einem Brief informiert, das ein Schüler aufgrund seines Verhaltens nicht mehr in die Klasse zurückkehren werde und dass die Lehrpersonen zusätzliche Unterstützung durch eine Fachperson erhalten würden.

Der Schüler wird laut Schulleiter Michael Albisser nun «in einem anderen Rahmen unterstützt». Was das heisst, will er auf Anfrage unserer Zeitung nicht sagen. Der Fall an der Pilotschule Wartegg, wo schon seit zwei Jahren nach dem neuen System unterrichtet wird, zeigt nun aber: Die Integration von auffälligen Schülern kann zu Problemen führen.

Barbara Inglin/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.