Wegen einer Corona-Infektion: Aargauer Beachsoccer-Team muss in Quarantäne – auch Spieler aus Luzern sind betroffen

Seit Sonntag ist eine 10-köpfige Beachsoccer-Mannschaft aus dem Kanton Aargau in Quarantäne. Die Spieler kommen aus den Kantonen Aargau, Luzern und Zürich.

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Nach einem Beachsoccer-Spiel müssen einige in Quarantäne. (Symbolbild)

Nach einem Beachsoccer-Spiel müssen einige in Quarantäne. (Symbolbild)

zvg

Nach einem Trainingsspiel ist ein Spieler der gegnerischen Mannschaft positiv auf das Coronavirus (COVID19) getestet worden. Die Mitglieder des Aargauer Beachsoccer-Teams erfüllen die Kriterien des «engen Kontakts» gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) und müssen für 10 Tage in Quarantäne, teilt der Kanton Aargau am Sonntag zum Fall mit.

Die Spieler kommen aus den Kantonen Aargau, Luzern und Zürich und sind über die Massnahmen informiert. Das CONTI, die Kompetenz- und Koordinationsstelle für das Contact Tracing im Kanton Aargau, stehe mit den zuständigen Kantonen sowie den 5 unter Quarantäne stehenden Aargauern in Kontakt und begleitet sie im weiteren Prozess.

Contact Tracing im Kanton Aargau

Der Kantonsärztliche Dienst hat das CONTI am 11. Mai 2020 gestartet. Die Erfahrungen seien gemäss Kanton gut und die kontaktierten, neu infizierten Personen und die engen Kontaktpersonen kooperieren ebenfalls gut.

Die Infektionsketten könnten zurzeit zwei von drei Fällen zurückverfolgt werden. Rund 10 Prozent der Personen in Quarantäne erkranken. Das zeigt, dass die Quarantäne wichtig und wirksam beim Unterbrechen der Infektionsketten ist.