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Wegen Kopftuch Arbeit verweigert

Das Arbeitsamt des Kantons Luzern verweigert einer Frau Stempelgelder, weil sie eine Arbeit ablehnt. Zu Recht, sagt nun das Bundesgericht.

Sie wollte den Job als medizinische Praxisassistentin nur unter der Bedingung annehmen, dass sie ihr Kopftuch bei der Arbeit tragen darf. Weil das Luzerner Arbeitsamt diese Forderung im November 2009 für unzulässig hielt, wurde der heute 29-jährigen Frau einen Monat lang das Stempelgeld nicht ausbezahlt. Begründung: «Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit.»

Nachdem das Luzerner Verwaltungsgericht diesen Entscheid gestützt hatte, ist nun auch das Bundesgericht zum gleichen Schluss gekommen: Es hat die Beschwerde der Frau als «offensichtlich unbegründet» abgewiesen. Die Frau war bis zur Geburt ihres Kindes schon beim gleichen Arbeitgeber tätig – noch ohne Kopftuch.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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