Wegen rassistischen Beleidigungen: 4.-Liga-Spiel zwischen Goldau und Rotkreuz abgebrochen

Am Samstag wurde die Begegnung zwischen Goldau und Rotrkreuz abgebrochen, weil ein Spieler des FC Rotkreuz rassistisch beleidigt worden sein soll. Der Innerschweizer Fussballverband will die Angelegenheit untersuchen.

Drucken
Teilen

(pw) Es lief die 76. Minute am Samstag, und Goldau führte mit 1:0, als ein Spieler des FC Rotkreuz rassistisch beleidigt wurde, wie «Pilatus Today» vermeldet. Danach weigerte sich das Rotkreuzer Team geschlossen, weiterzuspielen, woraufhin der Schiedsrichter die Partie abbrach.

Reto Bisang, Präsident des SC Goldau, zeigte sich betroffen und verärgert. Man habe weder im Team noch in dessen Umfeld mit Rassismus zu kämpfen, wird er in einer Medienmitteilung des Innerschweizer Fussballverbands (IFV) zitiert. Der FC Rotkreuz bestätigte seinerseits, dass sich Goldau korrekt verhalten habe. Der IFV will die Situation nun mit den beiden Vereinspräsidenten analysieren, so IFV-Präsident Urs Dickerhof.