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Wegen Überstunden: Polizisten sind am Limit

Die Luzerner Polizisten haben in diesem Jahr schon 8990 Überstunden geleistet. Die Folge: krankheitsbedingte Ausfälle und Frustrationen.
Rund um den Bahnhof und das KKL wurde in letzter Zeit eine erhöhte Polizeipräsenz gefordert. Themenbild. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Rund um den Bahnhof und das KKL wurde in letzter Zeit eine erhöhte Polizeipräsenz gefordert. Themenbild. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli ist alarmiert: «Die Belastung der Polizisten hat die Obergrenze erreicht.» Auch Polizeikommandant Beat Hensler ist besorgt: «Ich treffe immer häufiger Mitarbeiter an, die stark unter Druck stehen und belastet sind. Das geht bis zu krankheitsbedingten Ausfällen und Frustrationen.»

Der Grund: Die Angestellten der Luzerner Polizei haben in diesem Jahr bereits 8990 Überstunden geleistet. Das sind über siebenmal mehr als im ganzen letzten Jahr. Damit ist das Total an Überstunden auf insgesamt 51 244 Stunden angewachsen.

Die Überstunden sind laut Polizeikommandant Hensler vor allem wegen der hohen Arbeitslast und der neuen Strafprozessordnung angefallen. Letztere habe dazu geführt, dass die Verfahrensabläufe im administrativen Bereich aufwendiger geworden seien. Ebenfalls einen Einfluss auf die Zahl der Überstunden hat laut Hensler die erhöhte präventive Präsenz, die von der Bevölkerung im ganzen Kanton Luzern erwartet werde.

«44 Stellen fehlen»

Auf nächstes Jahr nun wird der Personalbestand der Luzerner Polizei um sechs Vollzeitstellen aufgestockt. Gleich viele Stellen gibt es dann noch einmal im Jahr 2014. Trotzdem ist Regierungsrätin Yvonne Schärli noch nicht zufrieden: «Auch mit den zwölf Stellen ist das Loch noch lange nicht gestopft. Es fehlen noch immer 44 Stellen.» Darum ist für Schärli klar: «Ich werde weiter für eine Aufstockung des Personals kämpfen müssen.»

Alexander von Däniken

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