WEGGIS: 50 Kubikmeter Fels sind weggesprengt

Oberhalb von Weggis drohte ein grosser Felssturz. Nun ist nach einer ersten Sprengung zumindest ein Teil der Gefahr gebannt.

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Blick auf Weggis vom See aus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Blick auf Weggis vom See aus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Sprengung vom (heutigen) Donnerstag um 11 Uhr im Windlochboden ist erfolgreich verlaufen, wie die Gemeinde Weggis mitteilt. Die rund 50 m3 grosse Felspartie sei weg. Nun wird die Bruchwand kontrolliert.

Das Augenmerk gelte auch jenen Steinen, die weggesprengt und im unterliegenden Chilewald liegen. Ein rund 2,5 m3 grosser Block rollte bis zur Waldgrenze oberhalb der Tannenbergstrasse. Einige dieser Steine werden nun noch gesprengt, damit keine Gefahr wegen Remobilisierung besteht. Die Bewohner unterhalb der Schadenstellen konnten wieder zurück in ihre Häuser, und auch alle Strassen sind wieder befahrbar.

Nun gehen die Bohrarbeiten der Fachleute der Gasser Felstechnik weiter für den zweiten, rund 120 m3 grossen Stein. Vermutlich wird dieser am Dienstag, 7. April 2009, gesprengt, wie es weiter heisst.

scd