WEGGIS: Edelkastanien leiden unter Pilzbefall

Die Kastanienbäume im Tessin sind von Schädlingen befallen. Im Kanton Luzern ist das Problem ebenfalls bekannt – aber weniger massiv als im Süden.

Sarah Weissmann
Drucken
Teilen
Die Kastanienernte steht bevor. Anton Sidler von der Fachstelle Baum-Nachzucht und -Anbau (links) und Josef Waldis von Pro Kastanie vor einem Kastanienbaum in Küssnacht. (Bild Pius Amrein)

Die Kastanienernte steht bevor. Anton Sidler von der Fachstelle Baum-Nachzucht und -Anbau (links) und Josef Waldis von Pro Kastanie vor einem Kastanienbaum in Küssnacht. (Bild Pius Amrein)

Kastaniengallwespe und Kastanienrindenkrebs heissen die Schädlinge, die die Kastanienbäume in der ganzen Schweiz erkranken lassen. In der Zentralschweiz kämpft man vor allem gegen die Sporen des Kastanienrindenkrebses, eines Pilzes. Dieser verbreitet sich über Regenwasser, Wind oder Insekten und nistet sich an Stellen ein, wo der Baum beschädigt ist. «Die Bäume leiden unter dem Rindenkrebs», sagt Josef Waldis, Präsident der IG Pro Kastanie Zentralschweiz.

Fällen und verbrennen

Wenn ein Baum im Waldgebiet schon jahrelang vom Pilz befallen ist, müsse dieser gefällt und verbrannt werden, erklärt Anton Sidler von der Fachstelle Baum-Nachzucht und -Anbau.

Auch wenn die Kastanienbäume im Kanton Luzern nicht so stark von der Gallwespe befallen sind, hatte der Schädling auch hier Auswirkungen.