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WEGGIS: Festival besinnt sich auf seinen Ursprung

Auch am diesjährigen Heirassa-Festival trifft traditionelle Ländlermusik auf zeitgenössische und experimentelle Volksmusik. 44 Formationen treten auf 15 Bühnen auf – und sollen an die alte Polka erinnern.
Die Sitterntalbueben am Heirassa-Festival im Jahr 2016. (Bild: Dominik Wunderli)

Die Sitterntalbueben am Heirassa-Festival im Jahr 2016. (Bild: Dominik Wunderli)

Weggis hat sich zum eigentlichen Zentrum der Volksmusik entwickelt. Die musikalische Vielfalt, das Nebeneinander von traditioneller und zeitgenössischer, aber auch experimenteller Musik und dessen Qualität machen diesen Anlass so einzigartig: das Heirassa-Festival. Es ist keine Stadl- und Schunkel-Show, sondern ein Festival mit den besten Volksmusikanten der Schweiz. Kenner der Szene wissen es: Das Heirassa-Festival ist der bestbesetzte Volksmusikanlass der Schweiz und der Inbegriff für gute Ländlermusik.

Beni Nanzer, Präsident des Heirassa-Vereins, und Josef Odermatt, OK-Präsident des Heirassa-Festivals, orientierten gestern im Seehotel Gotthard über den Anlass, der heuer zum 13. Mal über die Bühne geht. «Unser Ziel ist es, den Konzertbesuchern den Namen Heirassa in Erinnerung zu rufen sowie gute Volksmusik zu bieten», sagte Beni Nanzer.

Das Heirassa-Festival erinnert an den legendären Weggiser Komponisten und Musikanten Alois Schilliger (1924–2004). Er ist unter anderem Komponist der wohl meistgespielten Polka, der Heirassa-Polka, und war Mit­begründer der Kapelle Heirassa. Kurz: Schilliger war ein ganz Grosser der Volksmusikszene.

Am diesjährigen Heirassa-Festival, das von 15. bis 18. Juni stattfindet, werden während vier Tagen nicht weniger als 44 Formationen in 15 Lokalen 40 Konzerte geben. Das ergibt insgesamt 100 Stunden Volksmusik. Erwartet werden rund 13 500 Besucher bei einem Budget von 250 000 Franken. «Auch im 13. Jahr macht es uns Freude, diesen ­Anlass durchzuführen», erklärt Josef Odermatt.

Typisch Innerschweizer Musikstil

Carlo Brunner und Willi Valotti, zwei Ausnahmekönner in der Schweizer Volksmusikszene, sind seit Beginn des Festivals im Jahr 2005 für das Musikprogramm verantwortlich. Diese zwei finden immer die richtige Mischung von Formationen und sind Garanten für hochkarätige Musik. «Wir ­haben das Privileg, dass wir ohne grosses Dreinreden das Programm so gestalten können, wie wir es uns vorstellen», betonte Willi Valotti. Der Erfolg des ­Heirassa-Festivals dürfte sicher auch darauf zurückzuführen sein, dass im typischen Innerschweizer Musikstil musiziert wird mit Klarinette, Akkordeon, Klavier und Kontrabass. Oder wie doch OK-Präsident Josef Odermatt einst treffend in einem Interview mit dieser Zeitung sagte: «Wo Heirassa draufsteht, ist auch ­Heirassa drin!»

In Abwesenheit von Carlo Brunner orientierte Willi Valotti über die Highlights des Festivals. Es ist schwierig, die Rosinen aus dem Angebot herauszupicken (siehe Box). Nicht verpassen sollte man die Innerschwiizer-Ländler-Stärnstund mit diversen Spitzenbläsern, den Auftritt von Carlo Brunners Superländerkapelle am Sonntagmorgen im Pavillon am See oder das Heirassa-Revival in der Kirche von Weggis mit diversen Spitzenbläsern.

Monika van de Giessen

kanton@luzernerzeitung.ch

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