WEGGIS: Horlaui: Felsen werden abgebrochen

Die einsturzgefährdeten Felsen oberhalb der Horlaui werden nun abgebaut. Ein Restrisiko bleibt aber bestehen.

Matthias Stadler
Drucken
Teilen
Spektakuläre Arbeit in Weggis: Die absturzgefährdeten Felsen oberhalb der Horlaui werden von Spezialisten abgebaut und gesichert. (Bild Boris Bürgisser)

Spektakuläre Arbeit in Weggis: Die absturzgefährdeten Felsen oberhalb der Horlaui werden von Spezialisten abgebaut und gesichert. (Bild Boris Bürgisser)

06.11.2014: Die ersten Häuser in der Horlaui werden abgerissen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
23 Bilder
Während der letzten beiden Monate wurden die gefährlichsten Stellen an der Horlaui abgetragen und gesichert. (Bild: Gemeinde Weggis)
Der Fels wird abgetragen. Bis Mitte November sind die Arbeiten abgeschlossen. (Bild: Gemeinde Weggis)
Einblick in die Geologie oberhalb der Laugneri. (Bild: Gemeinde Weggis)
Hämmern der Presslufthammer oberhalb der Horlaui in Weggis. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Die rot eingezeichneten Punkte zeigen, wo Arbeiten gemacht werden müssen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Ingenieur Alois Käslin erklärt die Baustelle. Die Firma Gasser baut oberhalb der Horlaui instabile Felsformationen ab. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Dieser lose Felsbrocke mussen abgetragen werden. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Mit schwerem Gerät wird der Fels abgetragen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Die Spezialisten sind hoch über dem Vierwaldstättersee am Werk. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
4. Juli 2014: Beste Aussicht auf den Vierwaldstättersee, doch diese Häuser müssen weg. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Ab dem 1. August sind die Häuser nicht mehr bewohnbar. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Die Felsen oberhalb des Gebiets Horlaui drohen in absehbarer Zeit auf die Häuser zu donnern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Bild: Keystone / Urs Flueeler
Bild: Keystone / Urs Flueeler
Bild: Keystone / Urs Flueeler
Bild: Keystone / Urs Flueeler
Bild: Keystone / Urs Flueeler
An mehreren Felspaketen – hier im Bild die Formation H 16 – direkt oberhalb der Wohnhäuser im Gebiet Horlaui besteht dringender Handlungsbedarf. (Bild: pd)
H 16 seitlich: Die potentiell kurzfristig bis plötzlich auftretenden Sturzenergien würden Wohnhäuser zerstören – mit möglicher Todesfolge für Bewohnerinnen und Bewohner. (Bild: pd)
Das Gebiet Horlaui zwischen Hinder Rüti und Riedsortegg, im Osten der Gemeinde Weggis Richtung Vitznau. (Bild: pd)
Die Stabilitätsreserven mehrerer Felsobjekte – hier die Formation H 8 – werden als äusserst gering bezeichnet. (Bild: pd)
Die Horlaui im Frühjahr 2014: Einblick vom See her auf das Gefahrengebiet. (Bild: pd)

06.11.2014: Die ersten Häuser in der Horlaui werden abgerissen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Gesichert und mit teilweise schweren Geräten bauen Experten die Felsen oberhalb der Horlaui nun Stück für Stück ab und sichern sie. Die Sanierung extrem aufwändig, erklärt der leitende Baugeologe Conradin Zahno. Hinzu komme, dass es auch nach der Fertigstellung dieser Sofortmassnahmen keine totale Sicherheit geben werde. «Die Gefährdung wird erheblich bleiben, trotz des Rückbaus», sagt er.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober dauern. Danach wird laut Baptist Lottenbach, Gemeindeammann von Weggis, mit dem Abbruch der fünf Häuser begonnen. Diese stehen in der gefährdeten Zone. Ausnahme bildet ein Haus, welches vorläufig stehen bleibt, da der Besitzer eine Einsprache gegen die Abbauverfügung eingereicht hat. Das Kantonsgericht hat darüber zu befinden.