WEGGIS: Neubau im Rutschhang: Clever?

2005 räumte eine Schlammlawine bei Weggis drei Häuser ab. Der Hang liegt in der Gefahrenzone Rot. Jetzt soll dort wieder gebaut werden – Mehrfamilienhäuser.

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In den Rutschhang sollen neue Häuser gebaut werden. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

In den Rutschhang sollen neue Häuser gebaut werden. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Bauprojekt in der Seegemeinde Weggis gibt zu reden: Zwei neue Mehrfamilienhäuser sollen im steilen Gebiet Laugneri gebaut werden – dort wo 2005 eine Schlammlawine drei Wohhäuser zerstört hatte. Das Bauprojekt ist unkonventioneller Teil einer von Bund und Kanton genehmigten Hangsicherung. Oben im Rutschhang wird ein Damm errichtet, der die tiefer liegenden Häuser schützen soll.

René Graf, Projektleiter Naturgefahren beim Kanton Luzern erklärt, warum der Neubau der Häuser Sinn macht: «Der Dammsockel wird auf diese Weise viel stabiler, als wenn wir irgendeine andere Lösung gesucht hätten.» Die Gesamtkosten für das sogenannte Projket Laugneri 2 belaufen sich auf 6,5 Millionen Franken, rund 40 Prozent davon trägt die Gemeinde. Weggis stimmt am 17. Mai darüber ab.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.