WEGGIS: Weggiser befürworten Schutzmassnahmen

Bei einer hohen Stimmbeteiligung fand der Bruttokredit von 12,4 Millionen Franken - Gemeindeanteil rund 4,14 Millionen - für die Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren Laugneri II und Linden Zustimmung.

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In Weggis sind Sicherheitsarbeiten am Fels nötig - im Archivbild: Arbeiten im Gebied Horlaui. (Bild: Boris Bürgisser)

In Weggis sind Sicherheitsarbeiten am Fels nötig - im Archivbild: Arbeiten im Gebied Horlaui. (Bild: Boris Bürgisser)

1‘118 legten ein Ja in die Urne, 608 ein Nein.

Die Stimmberechtigten von Weggis waren aufgerufen, zu einem Bruttokredit für Massnahmenprojekte in den Gebieten Laugneri II und Linden Stellung zu nehmen. Diese beiden Siedlungsgebiete sind bedroht durch Sturz- und Rutschprozesse.

An die Gesamtkosten von 12,4 Millionen Franken bezahlen Bund und Kanton je einen Drittel; für die Gemeinde verbleiben noch 4,14 Millionen. An den Gemeindeanteil leisten die interessierten Grundeigentümer Perimeterbeiträge in der Höhe von 25 Prozent oder von rund 1,035 Mio. Franken.

Die Stimmbeteiligung betrug 61,76 Prozent.

Bei der Vorlage ging es um Schutzmassnahmen in den Gebieten Laugneri und Linden. Das Projekt sieht vor, Wohngebiete mit Schutzdämmen, Steinschlagnetzen und Felssicherungen vor Felsstürzen und Rutschungen zu sichern.

Ursprünglich gehörten zu dem Projekt auch Massnahmen im Gebiet Horlaui. Im Juli verfügte der Gemeinderat indes aus Sicherheitsgründen ein dauerndes Betretungs- und Nutzungsverbot für das Gebiet. Die Bewohner mussten ihre Häuser verlassen

pd/kst/sda