WEGGIS: Weggiser Feuerwehr im Dauerstress

Naturgefahren haben letztes Jahr die Feuerwehr in Weggis auf Trab gehalten. Das neue Konzept mit der intensiven Kontrolle von Hotspots hat sich nach Angaben der Gemeinde bewährt.

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Die Rutschung Tannenberg im Hang ob Weggis musste stets überwacht werden. (Bild: Archiv Bote der Urschweiz)

Die Rutschung Tannenberg im Hang ob Weggis musste stets überwacht werden. (Bild: Archiv Bote der Urschweiz)

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde die Feuerwehr letztes Jahr bei Elementarereignissen stark gefordert. Allein am Wochenende vom 1. Juni 2013 wurden in Weggis 480 Einsatzstunden geleistet. Dazu kamen noch Sturmereignisse, vor allem am 6. August mit vielen entwurzelten Bäumen.

Von Ende April bis Mitte Oktober haben 32 Feuerwehreingeteilte zu zweit je eine Woche Naturgefahrenpikett geleistet.

Hotspots werden intensiver kontrolliert

Erstmals wurden die Kontrollpunkte nach dem neuen Konzept des Kantons überwacht. Neu sind sogenannte Hotspots definiert, welche intensiver kontrolliert wurden. Eine zusätzliche Überwachungsaufgabe stellte die Rutschung Tannenberg dar.

Einsatzdispositive für einen raschen und effizienten Einsatz werden kurzfristig nach neuesten Erkenntnissen und Gegebenheiten auf Grundlagen von Fachspezialisten angepasst.

pd