WEGGIS/HERTENSTEIN: Streit um den Neubau geht in nächste Runde

Das Hotel Hertenstein wird zurzeit abgebrochen. Was auf der exponierten Halbinsel neu gebaut werden darf, ist umstritten.

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Die Pyramiden von Hertenstein: So soll das Hotel nach dem Umbau aussehen. (Visualisierung pd)

Die Pyramiden von Hertenstein: So soll das Hotel nach dem Umbau aussehen. (Visualisierung pd)

Landschaftlich ist die Weggiser Halbinsel Hertenstein idyllisch gelegen. Sie ragt tief in den Vierwaldstättersee hinein. Politisch ist die Idylle gestört. An Stelle des Hotels Hertenstein, das zurzeit abgerissen wird, soll die «Residenz Hertenstein» entstehen. Die Halbinsel befindet sich im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Schon seit Monaten wird darüber gestritten, welcher Bau dort überhaupt zulässig ist.

Sepp Rothenfluh, Obmann des Innerschweizer Heimatschutzes, sagt: «Es ist sehr heikel, auf der Halbinsel ein derart grosses Bauvolumen zu erstellen.» Das aktuelle, verkleinerte Projekt sieht einen breiten, grün verglasten Bau mit pyramidenförmigen Türmen vor. «Es wurde nie mit uns besprochen.»

Das Gutachten der Eidgenössichen Natur- und Heimatschutzkommission, die prüft, ob das Projekt umweltverträglich ist, soll in den nächsten Tagen vorliegen.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.