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Weil der Klub mehr Mitglieder hat: Schwinger aus dem Rottal erhalten eine neue Halle

Nach jahrelanger Planung kann der Schwingklub Rottal und Umgebung
in Ruswil seine neue Schwinghalle bauen. Sie soll rund dreimal so gross werden wie die Jetzige.
Niels Jost
Sie erhalten bald eine grössere Halle: Kinder beim Schnuppertraining im Schwingkeller Ruswil. (Bild: Corinne Glanzmann, 1. September 2018)

Sie erhalten bald eine grössere Halle: Kinder beim Schnuppertraining im Schwingkeller Ruswil. (Bild: Corinne Glanzmann, 1. September 2018)

Es herrschen derzeit alles andere als angenehme Bedingungen in der Schwinghalle in Ruswil. Die Räumlichkeiten in der Bärenmatt sind mit rund 70 Quadratmetern zu klein, die Luft nach intensiven Trainings oftmals stickig. Auch der 2014 erstellte Aussenplatz lässt das Training nicht zu jeder Jahreszeit zu. Hinzu kommt, dass die Mitgliederzahl des Schwingklubs Rottal und Umgebung in den letzten Jahren stark gewachsen ist: Mittlerweile zählt der Verein 34 Aktivschwinger, 49 Jungschwinger und 140 Ehren-, Frei- und Verdienstmitglieder.

Schon vor fast fünf Jahren war den Vereinsverantwortlichen deshalb klar: Für die Schwinghalle muss eine neue Lösung her. «Wir haben viele Standorte und Varianten geprüft. Schliesslich überzeugte aber nur ein Neubau beim Sportplatz Schützeberg», sagt Präsident Christian Steurer.

Öffentliche Auflage ohne Nebengeräusche

Nachdem auch die Mitglieder an der Generalversammlung im vergangenen November dem Vorhaben zugestimmt haben, konnte der SK Rottal und Umgebung das Baugesuch einreichen. Bis Ende der letzten Woche ist es öffentlich aufgelegen. Einsprachen hat es keine gegeben, wie die Gemeinde auf Anfrage bestätigt.

Damit dürfte die Baubewilligung nur noch Formsache sein. Geplant ist, das Gebäude neben dem Clubhaus des FC Ruswil zu errichten. Die Schwingfläche soll im Vergleich zu heute mit über 200 Quadratmetern rund dreimal so gross sein. Und die Schwinghalle soll ihrem Namen endlich gerecht werden: Wegen des anliegenden Gebäudes wird der Trainingsraum im Erdgeschoss rund sechs Meter hoch. «Dadurch erhalten wir viel bessere Trainingsbedingungen», freut sich Steurer. Vorgesehen ist weiter, im Obergeschoss einen Gemeinschaftsraum zu realisieren.

Auch vier neue Garderoben samt Duschen soll es geben. Nutzen sollen diese aber nicht nur die Schwinger, sondern auch die Mitglieder anderer Vereine aus dem Dorf. «Dies war eine Bedingung der Gemeinde, welche sich finanziell am Projekt beteiligt», sagt Steurer. Den Grossteil der Kosten – rund 1,5 Millionen Franken – trägt allerdings der SK Rottal und Umgebung. Beteiligen werden sich auch der Luzerner Kantonal-Schwingerverband, der Innerschweizer Verband, der Eidgenössische Schwingerverband und die Hilfskasse des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Auch die Sportförderung des Kantons Luzern habe Gelder zugesichert. Steurer: «Um allen Nutzern dieses Gebäudes gerecht zu werden, halten wir die Richtlinien für hindernisfreies Bauen ein.» Trotz dieser breiten Unterstützung sucht der SK Rottal und Umgebung, der als Bauherr fungiert, noch nach Sponsoren und Gönnern für das Grossprojekt.

Läuft alles nach Plan, können die Bauarbeiten im Frühling oder spätestens im Sommer starten, sagt Steurer. Bereits Ende Jahr soll die neue Halle stehen – genau rechtzeitig für den Trainingsstart im Januar 2020.

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