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Welche Zentralschweizer wollen in den Bundesrat, welche nicht? Der grosse Überblick

Immer mehr Politiker in der Region nehmen Stellung dazu, ob sie die beiden frei werdenden Bundesratssitze beerben wollen oder nicht.
Hier sehen Sie die Übersicht.
Chiara Zgraggen
Ueli Maurer (SVP) bei seiner Vereidigung als Bundesrat in Bern 2008. (Bild: Keystone Lukas Lehmann)

Ueli Maurer (SVP) bei seiner Vereidigung als Bundesrat in Bern 2008. (Bild: Keystone Lukas Lehmann)

Diese Zentralschweizer CVP-Politiker wollen

Die Urnerin Heidi Z'graggen (CVP) hat am Donnerstag ihre Kandidatur bekanntgegeben. (Bild: PD)

Die Urnerin Heidi Z'graggen (CVP) hat am Donnerstag ihre Kandidatur bekanntgegeben. (Bild: PD)

Der Urner CVP-Regierungsrätin Heidi Z'graggen (52) ist es laut ihrer Stellungnahme zur Bundesratskandidatur wichtig, dass sie sich «der Bundeshausfraktion der CVP Schweiz gerade als Frau zur Wahl stellt». Sie sei bereit, als Urnerin, Zentralschweizerin und Schweizerin sowie als langjähriges Mitglied der Kantonsregierung, die Landespolitik mitzugestalten. Sie wäre die erste Urner Vertretung im Bundesrat.

Gerhard Pfister (CVP, ZG) war der erste, der sich aus dem Rennen nahm. Jetzt bestehe jedoch wieder die Möglichkeit, dass er für das Amt kandidiert. (Bild: Stefan Kaiser)

Gerhard Pfister (CVP, ZG) war der erste, der sich aus dem Rennen nahm. Jetzt bestehe jedoch wieder die Möglichkeit, dass er für das Amt kandidiert. (Bild: Stefan Kaiser)

Den Zuger Gerhard Pfister (56), CVP-Präsident und Nationalrat, sagte zwar bereits vor über einer Woche gegenüber unserer Zeitung, dass er auf eine Bundesratskandidatur verzichte. «Ich bleibe dabei: Es geht nicht an, dass ein Parteipräsident ein Jahr vor den Wahlen in den Bundesrat wechselt. Dessen war ich mir immer bewusst, als ich entschied, Parteipräsident zu werden. Ich bin aber überzeugt, dass wir ausreichend viele gute Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stellen können.» Wie jedoch dem «Blick» zu entnehmen ist, könnte er wieder im Rennen um den Bundesratssitz sein. Denn: Nachdem sich immer mehr CVP-Politiker aus dem Rennen nehmen, machen sich Parteikollegen nun «Sorgen um die Qualität der verbleibenden Kandidaten».

Peter Hegglin (CVP, ZG) will vom Ständerat in den Bundesrat wechseln. (Bild: Maria Schmid, Zug, 17. Oktober 2018))

Peter Hegglin (CVP, ZG) will vom Ständerat in den Bundesrat wechseln. (Bild: Maria Schmid, Zug, 17. Oktober 2018))

Der Entscheid über die Kandidatur von Peter Hegglin (58) sei einstimmig gefallen, teilte die CVP des Kantons Zug am Mittwochabend mit. Zu seiner Bundesratskandidatur sagte der Ständerat gegenüber unserer Sonntagsausgabe: «Die Kandidatur zum Bundesrat ist eine einmalige Chance, die ich ergreifen will. Ich habe die Entscheidung allerdings erst nach reiflicher Überlegung getroffen. Die Herausforderungen, die sich einem Bundesrat stellen, sind riesig – dessen bin ich mir bewusst.»

Dieser Zentralschweizer FDP-Politiker will

Hans Wicki (NW) ist bisher der einzige Zentralschweizer FDP-Politiker, der sich zur Verfügung stellt. (Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 17. Oktober 2018)

Hans Wicki (NW) ist bisher der einzige Zentralschweizer FDP-Politiker, der sich zur Verfügung stellt. (Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 17. Oktober 2018)

Nach drei Jahren im Ständerat strebt der Nidwaldner FDP-Politiker Hans Wicki (54) nach dem Bundesratssitz. Er ist nicht konkurrenzlos: Die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter hatte schon vor einiger Zeit ihre Bundesratskandidatur bekanntgegeben. Ihr räumt man grosse Chancen für einen Einzug ins höchste politische Amt ein. Die Frage eines Journalisten, ob es sich nicht bloss um eine ­Alibikandidatur handle, damit die FDP nach aussen den Eindruck einer echten Ausmarchung erwecke, verneinte er vehement. «Selbstverständlich handelt es sich um eine ernstgemeinte Kandidatur», so Wicki. Nidwalden stellte wie Uri noch nie einen Bundesrat.

Diese Zentralschweizer CVP-Politiker verzichten

Konrad Graber (CVP, LU) hat sich gegen eine Kandidatur entschieden. (Bild:PD)

Konrad Graber (CVP, LU) hat sich gegen eine Kandidatur entschieden. (Bild:PD)

An der Delegiertenversammlung der CVP des Kantons Luzern vom 29. August diesen Jahres sagte Konrad Graber (60): «Nach mehr als 40 Jahren aktiver Politik, davon 35 Jahre im Parlament auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene, habe ich mich entschieden, im Herbst 2019 nicht mehr für den Ständerat zu kandidieren.» Dennoch war er im Gespräch für den Sitz von Doris Leuthard. Er hat sein Wort vom August gehalten und tritt nicht an.

Der Obwaldner Erich Ettlin (CVP, OW) verzichtet. (Bild: PD)

Der Obwaldner Erich Ettlin (CVP, OW) verzichtet. (Bild: PD)

Als Geheimtrumpf der CVP gehandelt wurde der 56-jährige Obwaldner Ständerat Erich Ettlin. Dennoch gab er seinen Verzicht auf eine Kandidatur am Donnerstag bekannt. Der Obwaldner galt als Geheimfavorit, weil er sich seit Amtsantritt in Bern vor drei Jahren einen Namen als seriöser Schaffer und umgänglicher Brückenbauer zugleich gemacht hat.

Ständerat Isidor Baumann (CVP, UR) stellt sich nicht zur Verfügung.

Ständerat Isidor Baumann (CVP, UR) stellt sich nicht zur Verfügung.

Auch der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann (63) aus Wassen wurde von Parlamentariern und von Medien als möglicher Bundesratskandidat genannt. Wie aus einer Mitteilung der CVP Uri hervorgeht, kam er «nach reiflicher Überlegung» zum Schluss, zugunsten von Heidi Z'graggen nicht als Bundesrat zu kandidieren. Bei seinen Überlegungen habe auch sein Alter eine Rolle gespielt.

Andrea Gmür-Schönenberger liebäugelt eher mit dem Ständeratssitz. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 13. Mai 2015)

Andrea Gmür-Schönenberger liebäugelt eher mit dem Ständeratssitz. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 13. Mai 2015)


Andrea Gmür-Schönenberger (54) verzichtet ebenfalls auf den Bundesratssitz. Die Luzernerin möchte aber den Sitz des abtretenden Luzerner Ständerats Konrad Graber erben. Die Politikerin ist seit 2015 im Nationalrat.

Leo Müller aus Ruswil (CVP, LU), will ebenfalls lieber in die kleine Kammer. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 27. August 2018)

Leo Müller aus Ruswil (CVP, LU), will ebenfalls lieber in die kleine Kammer. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 27. August 2018)

Auch der Ruswiler Nationalrat Leo Müller (CVP, 60) möchte lieber den Ständeratssitz von Konrad Graber beerben, statt in den Bundesrat zu wechseln.

Diese Zentralschweizer FDP-Politiker verzichten

Parteipräsidentin Petra Gössi (FDP, SZ) verzichtet ebenfalls. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas, 29. September 2018)

Parteipräsidentin Petra Gössi (FDP, SZ) verzichtet ebenfalls. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas, 29. September 2018)

Eine weitere Parteipräsidentin möchte nicht in den Bundesrat: die FDP-Politikerin Petra Gössi (42). Auch wenn die Schwyzerin sagte, es sei «Zeit für eine Frau» , winkt sie ab.

Damian Müller (FDP, LU) sagt «ganz klar Nein». (Bild: PD)

Damian Müller (FDP, LU) sagt «ganz klar Nein». (Bild: PD)

Auch der Luzerner Ständerat Damian Müller (33) war im Gespräch um den Bundesratssitz. Er möchte sich jedoch «weiter mit Herzblut für den Kanton Luzern einsetzen», und sagt deshalb «ganz klar Nein».

Josef Dittli (FDP,UR) lässt anderen den Vortritt. (Bild: Keystone/Anthony Anex, Bern, 30. November 2016)

Josef Dittli (FDP,UR) lässt anderen den Vortritt. (Bild: Keystone/Anthony Anex, Bern, 30. November 2016)

Wie sein Urner Ständeratskollege Isidor Baumann, möchte der Ständerat Josef Dittli (FDP, 61) nicht für den Bundesrat kandidieren. Dittli schloss eine Kandidatur erst nicht aus, obwohl die «Konstellation für einen FDP-Mann ungünstig» sei. Schliesslich hat er sich dagegen entschieden.

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