Wenn Fische «fliegend» geködert werden

Das Natur-Museum Luzern führt seine Besucher in einer Sonderausstellung in die Kunst des Fliegenfischens ein. In einer ästhetischen Schau zeigt es, wie Angelhaken präpariert werden, damit die Fische anbeissen.

Drucken
Teilen
Eine in kunstvoller Handarbeit angefertigte «Fliege» aus Hansjörg Sarbachs Atelier. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Eine in kunstvoller Handarbeit angefertigte «Fliege» aus Hansjörg Sarbachs Atelier. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

«Larven, Nymphen, Fliegen - Fischköder imitieren die Natur» ist eine Sonderausstellung zum Themenschwerpunkt Unterwasserwelt, den das Natur-Museum zur Zeit pflegt. Sie ist bis am 21. Oktober zu sehen.

Im Museum werden Fliegenfischköder von Hansjörg Sarbach aus Zug gezeigt. Naturgetreu nachgebildete Fischköder seien nicht nur Lockmittel für Fische, sie seien auch Kleinkunstwerke, schreibt das Museum zur Vernissage vom Freitag.

Hansjörg Sarbach bei der feinen Handarbeit in seinem Atelier in Zug. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Hansjörg Sarbach bei der feinen Handarbeit in seinem Atelier in Zug. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Gefertigt würden die filigranen Objekte aus Vogelfedern, Tierhaaren und weiteren Materialien. Eine eigentliche Kunst sei es dann, den richtigen Köder auszuwählen. Je nach Jahres- oder Tageszeit sei das Futterspektrum der Fische nämlich verschieden.

sda.