WERKBEITRÄGE: Heidi Happy erhält 15'000 Franken

Stadt und Kanton Luzern vergeben am 13. Dezember Werkbeiträge im Gesamtwert von 190'000 Franken an zehn verschiedene Projekte.

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Priska Zemp alias Heidi Happy erhält von Stadt und Kanton Luzern 15'000 Franken. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Priska Zemp alias Heidi Happy erhält von Stadt und Kanton Luzern 15'000 Franken. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Bei der performativen Literatur geht es darum, dass in einem öffentlichen Auftritt eigene oder fremde Texte vorgestellt werden. Der Hauptpreis von 30'000 Franken geht an André Schürmann und Matthias Burki für die von ihnen geplante zweite Ausgabe des Spoken- Word-Festivals «woerdz» in Luzern.

Judith Huber erhält 15'000 Franken für ihr Projekt «Anruf genügt. Der Geschichten Home Delivery Service». Der Service trägt auf Bestellung zu Hause Geschichten vor. Neu sollen es nicht nur bekannte Texte sein, sondern auch Auftragstexte.

Weitere 15'000 Franken gehen an Beat Mazenauer, Urs Hofer und Stefan Bischoff für das Projekt «Plato», ein Wechselspiel zwischen einem Computern und Musikern, Schauspielern und Vorlesern.

Fotografie und Musik
In der Sparte Fotografie würdigt die Jury nach eigenen Angaben mit je 25'000 Franken zwei Projekte, die sich jedem Kompromiss an den Zeitgeist verschliessen. Die Preisträger sind Gàbor Fekete sowie Alex Gertschen und Felix Meier.

Fünf Preise werden für komponierte Musik vergeben. David Grottschreiber («Lucerne Jazz Orchestra») erhält für sein Projekt «PHI» 15'000 Franken, genauso Michel Roth für seine geplante musiktheatralische Umsetzung von Hermann Burgers Roman «Die künstliche Mutter».

Bettina Skrzypczak studiert für ihr nächstes Orchesterprojekt computergestützte Verfahren; sie erhält dafür 15'000 Franken. Reto Stadelmann und Priska Zemp («Heidi Happy») erhalten 20'000 respektive 15'000 Franken für ihre weitere kompositorische Arbeit.

sda