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WERKDIENST: Entlassung kostet Emmen 50'000 Franken

Bei der Kündigung des Emmer Werkdienstchefs passiert ein Fehler. Dieser kostet die Gemeinde viel Geld. Die Parteien reagieren entrüstet.
Das Gemeindehaus von Emmen. (Archivbild Eveline Beerkircher)

Das Gemeindehaus von Emmen. (Archivbild Eveline Beerkircher)

«Dieser Vorfall ist sehr ärgerlich und hätte schlicht nicht passieren dürfen», sagt der Emmer CVP-Fraktionschef Christian Blunschi. Er reagiert auf die neusten Informationen rund um die Entlassung des Werkdienstleiters Mitte Mai 2009. Mit diesem sei nach langen Diskussionen eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen, schreibt der Gemeinderat in seiner am Freitag veröffentlichten Antwort auf einen Vorstoss von Roland Ottiger (SVP).

Weiter steht in der Antwort: «Er erhielt für die Entscheidung, ob er selber kündigen will oder ob die Gemeinde ihm kündigen solle, eine Bedenkfrist von sieben Tagen.» Zwei Tage später titelte die Wochenzeitung «Region» unter Berufung auf Baudirektor Josef Schmidli: «Dem Leiter Werkdienst ist gekündigt worden.» Weil der Gemeinderat die Medien vor Ablauf der Bedenkfrist informierte, erschwerte sich die Stellensuche des Gekündigten. «Deshalb übernahmen wir zwei zusätzliche Monatslöhne. Insgesamt hatten wir finanzielle Aufwendungen von rund 50'000 Franken», schreibt der Gemeinderat weiter.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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