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WERTERHALT: Mehr private Gelder für das KKL

Die langfristige Erhaltung des KKL Luzern kostet viel Geld. Private Donatoren wollen nun einen Teil der fehlenden Mittel beschaffen.
Der Kanton Aargau unterstützt auch in Zukunft das Kultur- und Kongresshaus (KKL), das Theater und das Sinfonieorchester in Luzern finanziell. (Archivbild Keystone)

Der Kanton Aargau unterstützt auch in Zukunft das Kultur- und Kongresshaus (KKL), das Theater und das Sinfonieorchester in Luzern finanziell. (Archivbild Keystone)

Total 226 Millionen Franken kostete der Bau des im Jahr 2000 eröffneten Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL). 58 Millionen Franken davon trugen private Donatoren bei. Die erfolgreiche Public-Private-Partnership (PPP) von damals soll nun weitergeführt werden. Aus diesem Grund wurde der Club of Lucerne gegründet. Ihm gehören Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Sport an.

«Für die Mitglieder steht das Bekenntnis zum KKL Luzern, seine anhaltende Bedeutung und Weiterentwicklung für Luzern im Vordergrund», sagt der erste Clubpräsident Daniel Jäggli. «Doch auch der gemeinsame Austausch entlang den Themen Qualität, Innovation und Exzellenz soll gepflegt werden.»

10000 Franken Mitgliederbeitrag

Mitglied im Club of Lucerne werden kann, wer sich verpflichtet, jährlich 10000 Franken zu zahlen. Damit will der nicht-gewinnorientierte Verein einen Teil der jährlich anfallenden Kosten für die Instandhaltung des KKL-Gebäudes finanzieren. «Wir streben einen Mitgliederbestand an, der es uns ermöglicht, jährlich einen Beitrag in sechsstelliger Höhe an die KKL-Trägerstiftung zu überweisen», sagt Karin Auf der Maur, Mitinitiantin des Club of Lucerne. Der Club hat zurzeit 19 Mitglieder. Damit ist dieses Ziel grundsätzlich bereits erreicht. «Aber natürlich wäre es schön, wenn unser Beitrag ans KKL künftig noch höher wäre.»

Die KKL-Trägerstiftung erhält zur Substanzerhaltung der Immobilie und zur Entwicklung der Gebäudeinfrastruktur jährlich 4,6 Millionen Franken Subventionen der öffentlichen Hand (4,1 Millionen von der Stadt, 0,5 Millionen vom Kanton Luzern). Dennoch fehlen laut Trägerstiftung 16 Millionen Franken für die bis ins Jahr 2028 notwendigen Ersatzinvestitionen. 12,5 Millionen davon haben Kanton und Stadt Luzern 2014 bereits zugesichert. Damit fehlen also noch 3,5 Millionen Franken, die nun von Privaten gestemmt werden sollen.

Für Markus Thumiger, seit 2015 Präsident der Trägerstiftung, ist klar, dass das KKL Luzern ein neues Bekenntnis zur Public-Private-Partnership braucht. «Es ist eine neue Generation gefragt. Und es müssen heute neue Formen gefunden werden, um das private Engagement zu fördern», sagt er.

Ein Zeichen für die Kultur

Zu den Gründungsmitgliedern des Club of Lucerne gehören Unternehmerpersönlichkeiten wie Michael Arabiano, Inhaber der Firma Gränicher, Karl Bucher, Inhaber der Karl Bucher AG, Susanne Thellung, Leiterin der UBS Zentralschweiz, oder Markus Thumiger, Geschäftsleiter der S&P Insurance Group AG.

Die Fackel des Club of Lucerne tragen auch zwei bekannte junge Sportler, Ski-Olympiasiegerin Dominique Gisin sowie Ruder-Olympiasieger Mario Gyr. «Das KKL soll auch Junge ansprechen», sagt Mario Gyr. «Dafür und dass uns Kultur wichtig ist, wollen wir ein Zeichen setzen.»

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

Hinweis: Das sind die Mitglieder des Club of Lucerne »

Mario Gyr, Ruder-Olympiasieger: «Das KKL Luzern soll auch Junge ansprechen.» (Bild: PD)

Mario Gyr, Ruder-Olympiasieger: «Das KKL Luzern soll auch Junge ansprechen.» (Bild: PD)

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