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WERTHENSTEIN: Der Startschuss zu den Felssicherungsarbeiten beim Kloster ist gefallen

An der Felspartie unterhalb des Klosters beginnen jetzt die eigentlichen Sicherungsarbeiten. Damit sollen Felsabbrüche verhindert werden.
Am Kloster Werthenstein laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. (Bild: Pius Amrein)

Am Kloster Werthenstein laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. (Bild: Pius Amrein)

In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Gesteinsabbrüchen unterhalb des Klosters in Werthenstein gekommen. Nun wird die Felswand gesichert. Die Vorbereitungsarbeiten dazu sind mittlerweile abgeschlossen. Sie beinhalteten die Rodung der Vegetation in der Felspartie und die Installation eines Baukranes und Plattformen im Fels.

Bis zu zwanzig Bauarbeiter setzen jetzt die Anker, die zur Stabilisierung der Felswand dienen. Dazu sind Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 7000 Metern vorgesehen. Die Arbeiter werden für diese Bauarbeiten an Seilen gesichert.

Die obere Felswand wird mit einem Netz abgedeckt und ein labiler Felspfeiler wird abgebaut. Betonkonsolen sollen überhängende Partien des Felses stützen.

Die Bauarbeiten sind teilweise witterungsabhängig. Am Ufer der Kleinen Emme kann ausschliesslich bei niederem Wasserstand gearbeitet werden. Zur Sicherung der Arbeiten wurden Frühwarnsysteme installiert. Sollte sich der Fels bewegen, werden die Bauarbeiter frühzeitig gewarnt. Ebenso, wenn der Wasserpegel steigt.

Das Kloster Werthenstein steht unter Denkmalschutz und gehört dem Kanton Luzern. Die Gesamtkosten der Felssanierung belaufen sich auf 4.9 Millionen Franken. Der Bund steuert 2 Millionen bei, der Restbetrag wird vom Kanton übernommen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühling 2017. Die Felswand soll nach Abschluss für 50 Jahre gesichert sein.

pd/fmü

Lesen Sie mehr: am 23. November in der Luzerner Zeitung.

Bauarbeiter bei den Sicherungsarbeiten im Fels. (Bild: PD)

Bauarbeiter bei den Sicherungsarbeiten im Fels. (Bild: PD)

Der Installationsplatz der Baustelle im Gebiet Ringgei. (Bild: PD)

Der Installationsplatz der Baustelle im Gebiet Ringgei. (Bild: PD)

So sah die Situation in Werthenstein vor Baubeginn aus. (Bild: PD)

So sah die Situation in Werthenstein vor Baubeginn aus. (Bild: PD)

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