Werthenstein gibt neuem Pastoralraum den Namen

Die Pfarreien Ruswil, Werthenstein und Wolhusen bilden künftig einen Pastoralraum. Im Mai gibt’s das Fest dazu.

Hannes Bucher
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Das Konzept steht, das Logo ist kreiert und – nach intensiver Suche – wurde auch der Name festgelegt: «Pastoralraum Region Werthenstein» heisst der Zweckverband der drei Kirchgemeinden Ruswil, Werthenstein, Wolhusen. Am Dienstag fand im Pfarreisaal Werthenstein eine Infoveranstaltung statt. Mit rund 70 Personen sei es «ein erfreulicher Aufmarsch», wie Adrian Wicki, Gemeindeleiter der Pfarrei Ruswil und künftiger Gesamtleiter, feststellte. Schwierig sei die Namengebung gewesen, betonte er. Dabei hätten auch Vorgaben des Bistums eingehalten werden müssen. Der Name sei für einige wohl «noch etwas gewöhnungsbedürftig». Das neue Logo erntete Anerkennung. Es beinhaltet drei farbige Bögen, symbolisch für die drei Kirchenhügel.

Toni Bucher wird neu leitender Priester

Weiter wurden die strategischen Ziele mit den pastoralen Schwerpunkten und die zuständigen Personen aus dem Seelsorgeteam vorgestellt. Die Gesamtleitung obliegt Adrian Wicki. Toni Bucher, der von auswärts zuzieht, ist neuer leitender Priester, Othmar Odermatt aus Ruswil, Flavia Schürmann aus Wolhusen und Claudia Schneider aus Werthenstein sind die Pfarreiseelsorger vor Ort.

Zum Seelsorgeteam gehören auch Christof Hiller, Pfarreiseelsorger Ruswil (noch bis Ende 2020), Erika Trüssel, Pfarreiseelsorgerin Wolhusen, Gabriel Bühler, Katechet Wolhusen, und Judith Hegglin, Seniorenseelsorgerin Ruswil. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem Diakonie, Glaubensbildung, Initiationssakramente, Öffentlichkeitsarbeit.

Jedes Wochenende eine Eucharistiefeier

«Nicht alles muss neu erfunden werden», beschwichtigten die Verantwortlichen allfällige Ängste vor zu viel Neuem. Die Anwesenden interessierten sich für Fragen rund um die Organisation von Taufe, Firmung und zum Termin der Erstkommunion. «Wir sind grundsätzlich offen für verschiedene Modelle», so die Verantwortlichen. Punkto Erstkommunion etwa könnten sich die Pfarreien abwechseln mit der Durchführung.

Bei der Gottesdienstgestaltung ist geplant, dass jedes Wochenende im Pastoralraum eine Eucharistiefeier stattfindet. Am 17. Mai wollen die drei Pfarreien mit einem öffentlichen Fest in Ruswil den Aufbruch in die gemeinsame Zukunft starten.