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WETTER: «Burglind» verursacht Waldschäden im ganzen Kanton Luzern

Der Wintersturm Burglind hat die Luzerner Wälder durchgeschüttelt. Die Folge: Umgekippte und entwurzelte Bäume. Wälder sollten nur zurückhaltend betreten werden.
Auf der Dreilindenhöhe in der Stadt Luzern hat «Burglind» zahlreiche Bäume umgenietet. (Bild: Leserreporter)

Auf der Dreilindenhöhe in der Stadt Luzern hat «Burglind» zahlreiche Bäume umgenietet. (Bild: Leserreporter)

Praktisch in allen Gebieten im Kanton Luzern hat der Wintersturm Burglind Spuren hinterlassen. Betroffen sind vorwiegend Einzelbäume oder Baumgruppe, wie die Staatskanzlei am Freitag in einer Mitteilung schreibt. Laut einer ersten Schätzung betrifft die Schadenmenge rund 30 bis 50 Prozent der durchschnittlichen Holznutzung der vergangenen Jahre. Der Sturm «Lothar» hatte 1999 im Kanton Luzern innert Stunden so viele Bäume beschädigt, wie in vier Jahren genutzt werden.

Experten der Dienststelle Landwirtschaft und Wald prüfen derzeit vor allem Bäche im ganzen Kanton, ob gestürzte Bäume den Abfluss behindern können. Auf den Feldern im Kanton Luzern seien vor allem Obstbäume und Alleen entwurzelt, heisst es weiter.

Viele Waldstrassen und Wege sind derzeit blockiert. «Die Bevölkerung wird gebeten, Wälder vorläufig zurückhaltend und mit grosser Vorsicht zu betreten sowie Absperrungen und Signalisationen zu beachten», schreibt die Staatskanzlei weiter. Die Räumung erfolge nach den Kapazitäten der Wald- beziehungsweise der Wegeigentümer. Es sei zu beachten, dass auch andere, derzeit frei zugängliche Wege auf Gefahren kontrolliert werden müssen, da sich instabile Bäume auch nach dem Sturm jederzeit lösen können.

Holzschläge nicht jetzt durchführen

Aufgrund der Jahreszeit besteht laut den Behörden bei den Aufräumarbeiten kein Zeitdruck. Unterhalb der Schneegrenze sei der Waldboden mit Wasser vollgesogen und darum besonders empfindlich. Ausserhalb von Wegen dürfe nicht mit Maschinen gefahren werden, sonst entstehen langfristige Schäden. Die Arbeiten sollen möglichst koordiniert abgewickelt und bei günstiger Witterung ausgeführt werden. «WaldLuzern», der Verband der Luzerner Waldeigentümer, empfiehlt zudem, andere geplante Holzschläge möglichst nicht jetzt durchzuführen, um den Holzmarkt nicht unnötig zu belasten und die Kapazitäten der Forstunternehmen für die Bewältigung des Sturmholzes einzusetzen.

pd/rem

Die mächtige Rotbuche auf der Dreilindenhöhe in der Stadt Luzern steht nicht mehr. Dieser Baum war einer der ältesten Luzerner Bäume, welche die Stadtsilhouette prägte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. (Bild: Leserreporter)

Die mächtige Rotbuche auf der Dreilindenhöhe in der Stadt Luzern steht nicht mehr. Dieser Baum war einer der ältesten Luzerner Bäume, welche die Stadtsilhouette prägte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. (Bild: Leserreporter)

Bäume stürzten auf die Strasse zwischen Ebersecken und Richenthal. (Bild: Leser Fabian Fischer)

Bäume stürzten auf die Strasse zwischen Ebersecken und Richenthal. (Bild: Leser Fabian Fischer)

Umgestürzte Bäume auf Luzerner Stadtgebiet. (Bild: Raphael Müller, Stadtforstamt Luzern)

Umgestürzte Bäume auf Luzerner Stadtgebiet. (Bild: Raphael Müller, Stadtforstamt Luzern)

Umgestürzte Bäume auf Luzerner Stadtgebiet. (Bild: Raphael Müller, Stadtforstamt Luzern)

Umgestürzte Bäume auf Luzerner Stadtgebiet. (Bild: Raphael Müller, Stadtforstamt Luzern)

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