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Wetterglück auf dem Heitere: «Gott ist ein Schlagerfan»

Die Leute stehen offenbar auf leichte Unterhaltung. Das 19. Volksschlager auf dem Heitere in Zofingen war seit Wochen ausverkauft – so früh wie nie. Für gutes Ambiente sorgte die Mischung zwischen jungen und älteren Fans .
Roger Rüegger
Ausgelassene Stimmung am Volksschlager auf dem Heitere. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

Ausgelassene Stimmung am Volksschlager auf dem Heitere. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

Die Prognosen waren denkbar schlecht. Angesagt war just zu Beginn des 19. Volksschlagers am Donnerstagabend auf dem Heitere ein Gewitter, entsprechend «züchtig» waren viele Schlagerfans aufgetaucht. Will heissen, es waren auffallend weniger Frauen in Dirndl und genauso wenig Männer in kurzen Lederhosen auszumachen.

Doch zu Beginn um 18.30 Uhr war es in Zofingen heiterer, als das Wetterradar versprochen hatte. Was Moderator Sascha Ruefer, der in Schenkon wohnt, dankend aufnahm. Er begrüsste die 8000 Besucher mit den Worten: «Der Herrgott ist ein Schlagerfan.» Der Sportmoderator listete die Künstler des Abends auf. Bei den Amigos und Nik P war der Jubel am lautesten. Den Abend eröffneten die Seerugge Feger aus dem Thurgau. «Die aber rocken die Bühne, weil poppen geht ja nicht», scherzte Ruefer.

Sascha Ruefer als Moderator. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

Sascha Ruefer als Moderator. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

«Die Mischung macht es aus»

Die Familienbande ist mit zwei Schwyzerörgeli, einem Bass und einem Schlagzeug zügig unterwegs und bringt das Publikum mit Après-Ski-Musik auf Betriebstemperatur. Zum Schluss ihres Sets stimmen sie gar einen Status-Quo-Song an, also doch rockig. «Die waren jetzt der Hammer», sagt Karin Achermann aus Stans zu ihrer Kollegin Lotti. Die Frauen hatten ihre Tickets sofort besorgt, als sie erhältlich waren. Wie die meisten Volksschlagerfans sind auch sie Stammgäste in Zofingen. Warum? «Weil uns die Musik gefällt. Nicht wegen einzelner Künstler», sagt Karin.

Linda Fäh. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

Linda Fäh. Bild: Dominik Wunderli (Zofingen, 9. August 2018)

Die Nidwaldnerinnen sind etwa 50 Jahre alt. Von der Gruppe aus dem Kanton Luzern, die neben ihnen ausgelassen tanzt und mitsingt, könnten allesamt ihre Kinder sein. «Wir finden, die Mischung zwischen jungen und älteren Fans am Volksschlager macht es aus», sagt Mirjam Purtschert aus Wikon. Die 20-Jährige ist mit zwei Dutzend Kollegen zum vierten Mal am Heitere. Von der Musik her sei das Programm am Heitere-Open-Air von Freitag bis Sonntag eher auf junge Leute zugeschnitten. Das Volksschlager sei aber «schon recht». Linda Fäh sei gut gewesen, so ihr musikalisches Urteil. «Aber auf DJ Ötzi freue ich mich. Der wird super.» Wie dem auch sei – sie und ihre Freunde tanzten auch bei den Amigos und den Schlagerpiloten an vorderster Front. Nach der Pause traten Vanessa Mai, Nik P, der ordentlich für Stimmung sorgte, sowie die Paldauer auf.

Erste Musiker für 2019 sind bereits bekannt

Organisator Rosario Galliker zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Volksschlager – auch, weil es trocken blieb. Für die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr hat er bereits vier Künstler verpflichtet. Neben Semino Rossi werden Francine Jordi, die jungen Zillertaler und die Grubertaler auf dem Heitere auftreten.

Am Freitag beginnt das eigentliche Heitere-Open-Air. Unter anderen mit Rag’n Bone Man, Kaleo, Macklemore, Trauffer, James Gruntz, Hecht, Glasperlenspiel und als letzter Act am Sonntag James Blunt.

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