WEY-TAGWACHE: Die Fasnacht startet in die zweite Runde

Die Gassen beben wieder. Mit der Wey-Tagwache begann in Luzern die zweite Runde.

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Wey-Zunftmeister Bruno Spörri warf Orangen in die Menge. (Bild René Meier/Zisch)

Wey-Zunftmeister Bruno Spörri warf Orangen in die Menge. (Bild René Meier/Zisch)

Schon weit vor 5 Uhr dröhnten die ersten Guugenmusiken in der Luzerner Altstadt und Hunderte wippten zu den Klängen. Bei erneut eisigen Temperaturen um -5 Grad besammelten sich um 5.30 Uhr Hunderte auf dem Kapellplatz. Wey-Zunftmeister Bruno Spörri und der Weyfrosch zogen darauf durch die Luzerner Gassen. Der Umzug war gemächlich: Viele Guggen hauten auf ihre Pauken, bliesen in ihre Bleche und zeigten erneut ihre rüüdig, wilden Grende.

Um 6.30 Uhr begann auf dem Löwenplatz das Orangenauswerfen: Wer am Schmutzigen Donnerstag zu kurz gekommen war, hatte hier bedeutend grössere Chancen eine Südfrucht aufzufangen, umso mehr der Vorrat von Wey-Zunftmeister Bruno Spörri schier unerschöpflich war. Die Chance stieg, je lauter gebrüllt wurde.

Am Nachmittag (ab 14 Uhr, Start Luzernerhof) gibts den grossen Wey-Umzug mit fast 40 Nummern, der vom Schweizer Fernsehen live übertragen wird. Nicht nur in der Stadt Luzern, sondern auch in zahlreichen anderen Gemeinden der Zentralschweiz herrscht am Güdismontag nochmals Fasnacht. Die närrische Zeit endet dann am Güdisdienstag in den frühen Morgenstunden.

rem

Impressionen von der Wey-Tagwache (Beitrag Martin Erdmann):