Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WEY-ZUNFTMEISTER: Bruno Spörri stürzt sich ins Abenteuer

Die Expansionsgelüste der Stadt Luzern zeigen sich auch bei den Fasnachtsgewaltigen: Ein Zürcher ist neuer Wey-Zunftmeister.
Wey-Zunftpräsident Werner Rast, der neue Weibel Roland Eicher und der frisch gekrönte Wey-Zunftmeister Bruno Spörri (von links). (Bild Marlis Jungo/Neue LZ)

Wey-Zunftpräsident Werner Rast, der neue Weibel Roland Eicher und der frisch gekrönte Wey-Zunftmeister Bruno Spörri (von links). (Bild Marlis Jungo/Neue LZ)

Wie erwünscht erschienen sie alle in «dunkler, festlicher Kleidung». Gut 200 Wey-Zünftler samt Ehefrauen und Partnerinnen versammelten sich am Samstag im Panoramasaal des Grand Casino Luzern, um den neuen Zunftmeister Bruno Spörri bei dessen Inthronisierung die Ehre zu erweisen. Eindrücklich war der Einmarsch der Ehrengäste; allen voran Städträtin Ursula Stämmer, die sich in rot-weiss gepunkteter Bluse und grauem Hosenanzug erfrischend vom vielen Schwarz abhob. Auch Nationalrat Pius Segmüller mit Gattin Therese sowie Thomas Klooz, CEO T.E.A.M. Marketing Luzern, mit Ehefrau Erika folgten der Einladung.

Auf den Bündner folgt ein Zürcher
Im Mittelpunkt des Abends standen freilich das frisch gekürte Zunftmeisterpaar Bruno Spörri und seine Lebens- und Geschäftspartnerin Susan Maksymov sowie das neue Weibelpaar Roland und Sabine Eicher. Nach der feierlichen Übergabe der Insignien durch Zunftpräsident Werner Rast hielt Bruno Spörri seine Antrittsrede. Er stellte fest, dass es auf den ersten Blick als Zufälligkeit gelten könnte, dass mit ihm ein Zürcher auf seinen Vorgänger, Franz Heini, einen gebürtigen Bündner, folge. «Nun ist aber diese Woche ein gebürtiger Deutscher, ja gar ein Bayer, «rüüdiger Lozärner» geworden – es scheint, dass die Expansionsgelüste der Stadt Luzern auch hier Früchte tragen.» Das Amt des Wey-Zunftmeisters zu bekleiden, bedeute für ihn, das Verbindende zu leben und das Trennende zu überwinden. «Ich stürze mich in dieses würdevolle Amt und somit auch in ein Abenteuer.»

Im Anschluss durfte er seine erste Amtshandlung ausführen, indem er die drei Kandidaten Kurt Amrein, Roger Gehri und Patrik Kälin ehrenvoll zu Aktivmitgliedern geloben liess.

Erfrischender Abschied
Ihm kam es vor «wie gestern», als er selbst die Insignien erhielt, dem Zunftmeister 2009, Franz Heini, der an diesem Abend zurückblickte: «Ich erlebte ein sehr schönes und intensives Jahr und fühlte mich von der Zunftfamilie sehr getragen.» Franz Heini erhielt viel Lob und Dank sowie ein sehr gesundes Abschiedsgeschenk: Der gebürtige Valser darf sich die nächsten 365 Tage jeden Tag an einer Halbliterflasche Valser-Wasser erfrischen. Angestossen wurde dann aber doch mit einem feinen Tropfen.

Yvonne Imbach/Neue LZ

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.