Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WEY-ZUNFTMEISTER: «Sprachmax» mit Sprachwitz inthronisiert

Der Wey-Zunftmeister 2010 heisst Bruno Spörri. Der kaufmännische Direktor der Luzerner Sprachschulen Sprachmax AG und The Cambridge Institute wurde mit Wortwitz inthronisiert.
Bruno Spörri ist Wey-Zunftmeister 2010. (Bild Marlis Jungo/Neue LZ)

Bruno Spörri ist Wey-Zunftmeister 2010. (Bild Marlis Jungo/Neue LZ)

Mehrsprachig, mit Sprachblüten, Sticheleien und Wortakrobatik wurde am Samstag Wey-Zunftmeister 2010 Bruno Spörri, kaufmännischer Direktor der Luzerner Sprachschulen Sprachmax AG und The Cambridge Institute, im Casino Luzern in sein Amt eingesetzt. Aufwartungen machten am Gesellschaftsanlass der Zunft mit dem Frosch-Emblem Ehrengäste und Delegationen befreundeter Zünfte und Gesellschaften. Bevor der Gratulationsreigen drehte, hatte der neue Zunftmeister vom Zunftspräsidenten und Organisator des Abends, Werner Rast, die Insignien – Kette, Stab, Stern, Ring und Turmschlüssel – erhalten.

Aus dem Nähkästchen
Ehrengast und Stadträtin Ursula Stämmer, verkleidet als ihre eigene Vertreterin, verriet: «Der oberste Fasnächtler der Wey-Zunft ist Tierli-Freund.» Er liebe in erster Linie den Frosch, aber auch der Katze namens Jaguar sei er sehr zugetan. Auch wenn er nun in eine saure Zitrone namens Citröen habe beissen müssen.

CVP-Nationalrat Pius Segmüllerüberbrachte Grüsse und vor allem Anfragen aus Bern. Beispielsweise von Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Er sei angeblich auf dem Absprung und würde sich als Schatzmeister oder für heikle diplomatische Einsätze anbieten.

Der CEO des Luzerner Sportvermarkters T.E.A.M., Thomas Klooz, freute sich als bekennender Zürcher, wohnhaft in Meggen, speziell über die Wahl eines Zunftmeisters mit Zürcher Wurzeln. Die beiden teilen sich nicht nur Wohnort – ein kleiner und ein grosser runder Ball (Golf und Fussball) sind weitere Gemeinsamkeiten. Bei Letzterem begeistert der FCZ mehr als der FCL: «Sollte der FCL einmal in der Champions League spielen, werde ich meine berufliche Karriere beenden», versprach der CEO.

Weltstars
Zurück von ihrer Welttournee mit Auftritten in der Opera von Sydney, am Broadway, im KKL Luzern und auf der Zwischenbühne Horw, gaben die Wey-Singers alles. Betreut von «Manager» Roger Gehri und Produzent Rolf Bachmann verhalfen sie dem Wey-Zunftlied «Tribute To Frog» zum internationalen Durchbruch in nicht weniger als vier Fremdsprachen.

Nach dem Auftritt der «Boygroup», bestehend aus Roland Eicher (Zunftweibel), Mario Kistler (Altzunftmeister), Urs Märchy (Altpräsident), Patrik Kälin, Stephan Knüsel und Kurt Amrein (Neuzünftler und Kandidaten), konnten die Fans im Saal eine pressfrische CD erwerben. Speziell verdankt wurden die Sponsoren UBS und CS – die hatten ihre Beiträge noch vor der Wirtschaftskrise, im Jahr 2008, gesprochen.

Warme Wienerli
Dass die Frohsinngesellschaft ihren Frohsinnvater Thomas Niedermann im Kochtopf schmoren liess, hatte einen speziellen Grund. Die Freunde der Wey-Zunft konnten an der gleichentags in Stans stattfindenden Wienerli-Verteilung nicht teilnehmen. Die Würstli fanden ihren Weg trotzdem in den Casino-Saal: Hinter den «Afrikanern» mit wul(r)stig ausgepolsterten Lippen steckten Maya Niedermann, Ruedi Lussi, Priska Zeltner, Thadde Kupferschmid und Gabi Felder.

Das Krienser Trio, Gallivater, Christian Wenger, Weibel René Näf und Zunftmeister Hansruedi «Häse» Bolliger ortete Potenzial für die Sprachschule des Wey-Zunftmeisters. Den Sprachtest nur bedingt bestand der «Schüler» und Zunftmeister. Bei ihm bedeutete «E-Bay» üben, üben. «Small File» übersetzte er mit Veilchen. Und «There is an E-Mail» soll auf Deutsch «dort ist Emil» heissen.

«Jetz gömmer alli a d' Fasnacht z Lozärn» intonierte LFK-Präsident Roger Ulrich– auch Song- und Textschreiber – zusammen mit seiner Band, bestehend aus LFK-Määrt-Chef Beat Niederberger, LKF-Weibel Giulio Capasso und Bruno Hess (Maskenliebhaber). Bei der Zugabe verstärkte ein Choreografie-versierter Zunftmeister mit Weibel die dynamische Show.

Marlis Jungo/Neue LZ

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.