WIDMER-SCHLUMPF: Bundesrätin warnt in Luzern vor einem Nein

Eveline Widmer-Schlumpf warnte im Verkehrshaus Luzern vor einem Nein zur Europavorlage. Die Schweiz müsste mit der EU neu verhandeln – und wäre auch auf Rumänien und Bulgarien angewiesen.

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Eveline Widmer-Schlumpf bei ihrem Referat. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Eveline Widmer-Schlumpf bei ihrem Referat. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

700 Leute drängten in den Saal im Verkehrshaus Luzern, viele mussten stehen, einige Dutzend sogar von Security-Wächtern vor dem Eingangsportal wieder fortgewiesen werden, weil es schlicht keinen Platz mehr für sie gab: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, eben erst zur «Schweizerin des Jahres» erkoren, und das brisante Thema der Veranstaltung, die bilateralen Verträge mit der EU, mobilisierte am Donnerstagabend die Massen.

Die Justizministerin warb engagiert für ein Ja zur europapolitischen Vorlage, über die am 8. Februar abgestimmt wird: Es geht um die Weiterführung des bilateralen Weges mit der EU sowie um die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien. Die Bundesrätin warnte, angesichts der wirtschaftlich raueren Zeiten ein Nein in die Urne zu legen: «Es wäre unschweizerisch, in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Weg einzuschlagen, bei dem wir keine Ahnung haben, wie er weiter gehen soll.»

Christoph Reichmuth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.