Wie gefährlich leben Sozialarbeiter?

Nach der Bluttat von Pfäffikon stellt sich die Frage: Wie sicher sind unsere Sozialämter? Emmen tut am meisten – und schickt die Angestellten in Selbstverteidigungskurse.

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Eingang beim Sozialamt Emmen im Gersag Emmenbrücke. (Bild: Archiv Fabienne Arnet/Neue Lz)

Eingang beim Sozialamt Emmen im Gersag Emmenbrücke. (Bild: Archiv Fabienne Arnet/Neue Lz)

In Pfäffikon ZH erschiesst ein Mann am Montag erst seine Ehefrau und dann die Leiterin des Sozialamtes. Die Tat erschüttert – und wirft die Frage auf, ob die Mitarbeiter von Sozialämtern vor gewalttätigen Klienten genügend geschützt sind.

ine Nachfrage bei verschiedenen Sozialämtern in den Kantonen Luzern und Zug zeigt: Das Thema Sicherheit wird grossgeschrieben. Schwierige Gespräche werden nur zu zweit und nicht nach Feierabend geführt. Mit Hilfe eines Alarmknopfes können Mitarbeiter oder die Polizei herbeigerufen werden. Am weitesten geht Emmen: Hier besuchen die Mitarbeiter Selbstverteidigungs- und Deeskalationskurse, und sie sind mit einem Pfefferspray ausgerüstet. Die Büros haben zudem einen zweiten Ausgang, der als Fluchtweg genutzt werden kann.

Barbara Inglin

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