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Wie urban ist die Luzerner FDP, Herr Reinhard?

Die Wahlen in der Stadt Zürich endeten am Wochenende in einem Desaster für die bürgerlichen Parteien. Zürich ist dabei kein Einzelfall. Fast alle grossen Städte haben linke Mehrheiten in Regierung und Parlament. Die nationale FDP will jetzt handeln und ruft heute Nachmittag in Bern die Initiative «FDP urban» ins Leben. Beteiligt sind die FDP-Ortsparteien von acht Städten, darunter Luzern. Wir sprachen mit Fabian Reinhard, dem Präsidenten der Stadtluzerner FDP.
Fabian Reinhard, Präsident FDP Stadt Luzern. (Bild: Pius Amrein)

Fabian Reinhard, Präsident FDP Stadt Luzern. (Bild: Pius Amrein)

Fabian Reinhard, war die FDP der Stadt Luzern bisher nicht städtisch genug?

Es ist uns bisher zu wenig gelungen aufzuzeigen, dass eine liberale Grundhaltung perfekt zum urbanen Lebensstil passt. Wir wollen auf die spezifischen Herausforderungen der Städte liberale Antworten geben. Zudem geht es darum, die Liberalen in den Städten zu vernetzen.

Wie sieht denn eine urbane, bürgerliche Politik aus?

Die Themen sind im Prinzip dieselben, die auch die Linken bewirtschaften: Mobilität, Wohnen, Wirtschaft. Nur haben wir eine ganz andere Sicht darauf. Wir wollen nicht die Mobilität aus der Stadt vertreiben, sondern wir sehen die Chancen von neuen Mobilitätsformen, etwa Elektromobilität. Auch beim Wohnen stellen wir liberale Grundsätze ins Zentrum: Statt den Mietmarkt zu regulieren, fordern wir vereinfachte Bauprozesse und Verbesserung des Investitionsklimas.

Gibt es eine speziell Luzerner Perspektive, die Sie bei «FDP urban» einbringen wollen?

Ja – die Anerkennung der grossen Wertschöpfung des Tourismus, sowohl in wirtschaftlicher als auch kultureller Hinsicht. Linksgrün zeigt sich weltoffen, will aber gleichzeitig die Zahl der Touristen beschränken. Irgendwann werden die Linken in den Städten an ihren eigenen Widersprüchen scheitern. (rk)

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