Wie war der neuste «Tatort» aus Luzern?

Die Tatort-Sommerpause ging am Sonntag mit der dritten Luzerner Folge zu Ende. Von «Fall für den Giftschrank» bis «diesmal kein Käse» – die Kritiker auf den deutschen Nachrichtenportalen sind sich nicht einig. Wie hat Ihnen «Hanglage mit Aussicht» gefallen?

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«Hanglage mit Aussicht»: Delia Mayer als Liz Ritschard und Stefan Gubser als Reto Flückiger haben ein paar Fragen an Peter Freiburghaus als Rolf Arnold. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

«Hanglage mit Aussicht»: Delia Mayer als Liz Ritschard und Stefan Gubser als Reto Flückiger haben ein paar Fragen an Peter Freiburghaus als Rolf Arnold. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Das Ermittlerteam mit Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) und seiner Partnerin Liz Ritschard (Delia Mayer) hatte auch in ihrem neusten Fall alle Hände voll zu tun. Ein Toter, diverse Verdächtige und das brisante Thema der Überfremdung prägten den dritten Luzerner «Tatort».

In den ersten beiden Folgen aus Luzern hagelte es aus Deutschland. Besonders der erste Luzerner «Tatort» mit dem Titel «Wunschdenken» kam nicht gut weg. Bei der zweiten Folge «Skalpell» war die . Von «hoffnungslos» bis «überzeugend» war auf den Nachrichtenportalen alles zu lesen.

Von «Fall für den Giftschrank» bis «diesmal kein Käse»

Auch bei der neusten Folge «Hanglage mit Aussicht» scheinen sich die deutschen Kritiker nicht einig zu werden. So titelt «Welt Online», der Schweizer Tatort sei ein Fall für den Giftschrank. Kein Klischee werde ausgelassen. Ähnlich sieht das die «Süddeutsche Zeitung», deren Kritiker sich laut eigenen Aussagen schnell im Halbschlaf befand: «Der brave Schweizer Kommissar, Dialoge wie aus dem Museum und Formulierungen von anno dazumal: Den dritten Luzerner "Tatort" kann man sich gut in Schwarz-Weiß vorstellen.»

Besser Kommt der Luzerner «Tatort» diesmal bei «Bild.de» weg. Kanzelte das Boulevardzeitung die ersten beiden Fälle noch als «Käse» ab, sieht es bei der neusten Folge anders aus: «Na, bitte! Diesmal war der Schweizer Tatort mal kein Käse.» Dies scheinen auch die Zuschauer so zu sehen. Bei einer Umfrage finden 59 Prozent (Stand Montag, 7.34 Uhr): «War super. Endlich mal wieder ein guter Schweizer Tatort.» Auch «Spiegel.de» kann dem dritten Schweizer Tatort viel Gutes abgewinnen: «Kein subtiles Meisterwerk, aber eine hübsche Breitseite gegen gewissenlose Banker, masslos gierige Investoren und andere Charakterschweine.»

Ihre Meinung ist gefragt

Wie fanden Sie die neuste Folge? Waren wieder insbesondere die Kulissen das Interessante? Wie macht sich das Team um Reto Flückiger und Liz Ritschard? Ist der Fall glaubwürdig, die Produktion spannend? Hat Sie einer der Schauspieler besonders überzeugt? Eignet sich das Thema «Ausverkauf der Heimat» für einen solchen Krimi?

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bep