Wie war «Skalpell», der neue Luzerner «Tatort»?

486'000 Personen haben am Pfingstmontag den zweiten Luzerner Tatort «Skalpell» gesehen. Wie fanden Sie die erste Folge mit dem Ermittlerteam Flückiger/Ritschard? Luzernerzeitung.ch interessiert sich für Ihre Meinung.

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Liz Ritschard (Delia Mayer) beim Ermitteln, links Reto Flückiger (Stefan Gubser). Sie beide führen die Ermittlungen in «Skalpell», der neuen Luzerner «Tatort»-Folge, die am Pfingstmontag um 20.05 Uhr auf SF 1 erstmals ausgestrahlt wird. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Liz Ritschard (Delia Mayer) beim Ermitteln, links Reto Flückiger (Stefan Gubser). Sie beide führen die Ermittlungen in «Skalpell», der neuen Luzerner «Tatort»-Folge, die am Pfingstmontag um 20.05 Uhr auf SF 1 erstmals ausgestrahlt wird. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Der zweite Luzerner «Tatort» mit dem Titel «Skalpell» ist am Pfingstmontag ausgestrahlt worden. Es war dies die erste Folge mit dem Ermittlerteam Reto Flückiger (Stefan Gubser) und seiner neuen Partnerin Liz Ritschard (Delia Mayer). Wie das Schweizer Fernsehen am Montag mitteilt, haben 486'000 Personen den zweiten Tatort gesehen. Dies entspricht einem Marktanteil von 29,2 Prozent. In der ARD waren es 7 Millionen. Der dritte Schweizer «Tatort» mit dem Titel «Hanglage mit Aussicht» wird am 26. August zu sehen sein.

Nach der überwiegend auf die erste Folge «Wunschdenken» wartete die Zentralschweiz gespannt auf die Ausstrahlung der zweiten Luzerner Folge. Auch war der «Tatort» rund um die Fasnacht 2012 ein Thema, weil die Zunft zu Safran den Tatort-Produzenten für die Folge «Schmutziger Donnerstag» schliesslich doch ein Absage erteilten.

Teilen Sie auf luzernerzeitung.ch Ihre Meinung zur neuen Folge. Sind Sie stolz? Waren wieder insbesondere die Kulissen das Interessante? Wie macht sich das Team um Reto Flückiger und Liz Ritschard? Ist der Fall glaubwürdig, die Produktion spannend? Eignet sich das kontroverse Thema «Intersexualität» für diesen Krimi ?

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kst/rem

Von «bieder» bis «souverän»

Der zweite Luzerner Tatort wurde auch in Deutschland ausgestrahlt. Die Reaktionen der grossen deutschen Nachrichtenportale fielen sehr unterschiedlich aus. So schreibt beispielsweise «Bild.de»: «Der Fall ist leider hoffnungslos! Denn es war wieder ziemlicher Käse, was da Pfingstmontag aus der Schweiz kam.» Schon nach dem ersten Luzerner Tatort «Wunschdenken» urteilte Bild: «Echter Käse». Auch «Welt Online» lässt nicht wirklich ein gutes Haar an der Folge: «Langweilig ist dieser Krimi, bieder, konventionell und absolut humorfrei.»

Ganz anders dagegen sieht es «Spiegel Online»: «Der zuvor glücklose Kommissar Flückiger läuft bei den Ermittlungen endlich zu Hochform auf - und darf zurecht im Tatort-Verbund bleiben.» Und «Focus Online»: «Man kann den Schweizer Tatort nur loben für seine souveräne Herangehensweise an das Thema Intersexualität. Die Ermittler sind nun auch überzeugend (...). Die traumhafte Landschaft um Luzern wurde hervorragend in Szene gesetzt. Nur ein bisschen mehr Spannung hätte nicht geschadet.»

bep