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Wie weiter mit dem Schulhaus Schädrüti? Die Stadt Luzern prüft drei Optionen

Das Gebäude im Luzerner Würzenbachquartier soll neu genutzt oder abgerissen werden. Möglich ist eine Vermietung, ein «Haus der Musik» oder ein Wohnangebot für ältere Menschen. Letzteres wurde bereits von Politikern gefordert, doch es gibt eine hohe Hürde.
Stefan Dähler
Das ehemalige Schulhaus Schädrüti. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. November 2018)

Das ehemalige Schulhaus Schädrüti. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. November 2018)

Im ehemaligen Schulhaus Schädrüti im Luzerner Würzenbachquartier soll ein Angebot für Wohnen im Alter geprüft werden. Das forderten FDP, SVP, Grüne und CVP in einem gemeinsamen Postulat. Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor. Er ist bereit, den Vorstoss entgegen zu nehmen, hält sich aber noch andere Optionen offen. Konkret prüft er folgende Nutzungen:

  • Erhalt des Gebäudes und Vermietung an Dritte.
  • Erhalt des Gebäudes und Nutzung als «Haus der Musik» mit Räumen für die Musikschule und allenfalls auch Kindergarten, Quartierarbeit, Quartierverein und Spitex.
  • Abbruch des Gebäudes und Neubau für ein Alters-Wohnprojekt. Dabei wären Synergien mit der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde möglich, die auf dem benachbarten Grundstück ein ähnliches Projekt plant.

Für Wohnen im Alter mit Dienstleistungen sei das Schädrüti-Gebäude nicht geeignet und ein Umbau wäre zu teuer (wir berichteten). Das habe eine Nutzungsstudie ergeben, so der Stadtrat. Allerdings wäre ein Abbruch aktuell nicht möglich, weil sich das Grundstück in der Ortsbildschutzzone B befindet und keine grösseren Bauschäden aufweist. Es müsste daher umgezont werden, was aber nicht ganz einfach sein dürfte, weil das Schädrüti als erhaltenswert gilt und gemeinsam mit der Anlage St. Johannes eine Baugruppe bildet. Daher müsste die kantonale Denkmalpflege mit einbezogen werden.

Noch bis 2020 vermietet

Das ehemalige Schädrüti-Schulhaus wird seit 2013 nicht mehr von der Volksschule genutzt. Seit 2016 bildet der Kanton dort Flüchtlinge aus. Der Mietvertrag läuft noch bis April 2020.

Eine erneute Nutzung als Primarschulhaus habe der Stadtrat ebenfalls abgeklärt, um auf die Aufstockung beim Schulhaus Würzenbach zu verzichten. Dies würde aber aufgrund zusätzlicher Räume, des höheren Pensenbedarfs und Schülerlotsen-Diensten Mehrkosten verursachen, weswegen diese Option nicht mehr weiterverfolgt werde.

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