Wieso hat der Kanton kein Geld für das neue Luzerner Theater eingeplant?

Im aktuellen Aufgaben- und Finanzplan sind keine Investitionen für die Theaterplanung aufgeführt. Deshalb hat die SP ein paar Fragen an den Regierungsrat.

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Die Planung für ein allfälliges neues Luzerner Theater beschäftigt die SP des Kantons Luzern. In einer Dringlichen Anfrage im Kantonsrat will sie von der Regierung unter anderem wissen, wieso der Kanton im Aufgaben- und Finanzplan 2019 bis 2022 keine Mittel für die weitere Planung aufgeführt hat und wann Klarheit herrsche über die finanziellen Perspektiven des Kantons. Weiter will die Partei wissen, wann der Kanton die Sistierung an den Planungsarbeiten für ein neues Theater aufheben will. Und: Bis wann könne mit der aktuellen Infrastruktur ein geregelter Theaterbetrieb gewährleistet werden? Ob dazu Investitionen in die bestehende Infrastruktur nötig seien, und wenn ja ab welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe?

Projektierungskredit 2016 abgelehnt

Hintergrund der Dringlichen Anfrage ist die Ablehnung des Projektierungskredits durch den Kantonsrat im Herbst 2016. Diese führte zur Beendigung des Projekts Neues Theater Luzern, respektive der Salle Modulable. Im Aufgaben- und Finanzplan 2018 bis 2021 wird gemäss dem Vorstoss der SP erwähnt, dass die veraltete Infrastruktur des heutigen Gebäudes bei der Jesuitenkirche mittelfristig keinen geregelten Theaterbetrieb mehr zulassen werde. Die weiteren Arbeiten am Projekt seien bis zur Klärung der Finanzlage sistiert. Die Stadt Luzern hat inzwischen eine von ihr finanzierte Testplanung durchgeführt. Das Resultat will sie demnächst veröffentlichen. Die SP schreibt im Vorstoss: «Nun wäre es wieder am Kanton, einen Schritt vorwärts zu gehen.» (red)

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