WIKON: Hab und Gut verstreut sich in alle Richtungen

Trauriges Aus für eine Bauernfamilie in Wikon: Ihre Geräte mussten versteigert werden – auch ganz besondere Stücke.

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Gantrufer Bruno Furrer (rechts im Bild, mit Kopfmikrofon) versteigert Stücke vom Hof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Gantrufer Bruno Furrer (rechts im Bild, mit Kopfmikrofon) versteigert Stücke vom Hof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am Samstag bot Gantrufer Bruno Furrer Dutzenden Anwesenden rund 200 Einzelstücke feilbot. Unter den Hammer kam von der Schubkarre über eine Belüftungsanlage bis zu grossen Landwirtschaftsmaschinen fast alles, was auf dem Wikoner Betrieb zu finden war.

Die Verkäufer, Familie Kilchenmann-Kühni aus Wikon, standen etwas bedrückt zwischen den Bietern und Schaulustigen und sahen traurig mit an, wie sich ihr Hab und Gut in alle Himmelsrichtungen verteilte. Die Familie wird nach Oftringen (AG) ziehen und nicht mehr landwirtschaftlich tätig sein. Der Verpächter ihres Hofs, Bauer in Zofingen, braucht das Land selbst.

Seit 15 Jahren baute die Familie hauptsächlich Früchte an. Monika Kilchenmann betrieb einen eigenen Handel mit Sirup; 16 Sorten stellte sie her. So war ein Highlight der Auktion denn auch die Siruperie – sie ging nach Weggis und soll im ähnlichen Stil weitergeführt werden.

Stefan Schütz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.