WIKON: Luzerner Bauern erhalten Parlament

Einstimmig haben die Delegierten der Luzerner Landwirte für die Schaffung eines eigenen Parlaments gestimmt. Mehr zu reden gab aber ein anderes Thema.

Mario Wittenwiler
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Markus Ritter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes, kam direkt aus Bern und informierte die Luzerner Delegierten über den Stand der Agrarpolitik. Neben ihm links: Jakob Lütolf, Präsident des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes. (Bild: PD)

Markus Ritter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes, kam direkt aus Bern und informierte die Luzerner Delegierten über den Stand der Agrarpolitik. Neben ihm links: Jakob Lütolf, Präsident des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes. (Bild: PD)

An der Delegiertenversammlung des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands (LBV) in Wikon gab es gegen die Statutenänderung für ein Bauernparlament keinerlei Widerstand: Die Delegierten nahmen sie einstimmig an. Ebenfalls einstimmig Ja sagten sie zur Prüfung des Verkaufs von landwirtschaftlichen Liegenschaften und Grundstücken an Privatpersonen sowie zur Steuerbelastung bei der Aufgabe der landwirtschaftlichen Geschäftstätigkeit.

Vorstand wird verkleinert

Mehr zu reden gab die Rollenverteilung im Kanton Luzern zwischen Vollzug und Kontrolle in der Landwirtschaft. Die 173 Delegierten gaben dem LBV-Vorstand den Auftrag, die Rollen der Dienststelle für Landwirtschaft und der Kontrollfirma Qualinova zu prüfen.

Der Vorstand des LBV soll künftig nur noch 9 statt 13 Mitglieder zählen. René Bühler aus Hellbühl trat nach 14 Jahren zurück.

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