Wild West im Entlebuch

Es gibt sie noch, die Cowboys im Wilden Westen von Luzern. Filmer Till Gmür (42) hat mit Musiker Tobi Gmür (39) im Entlebuch und in Meierskappel einen Musikkurzfilm in Westernmanier gedreht.

Merken
Drucken
Teilen
Szene aus dem Western-Film, der im Entlebuch gedreht wurde. (Bild: Videostill)

Szene aus dem Western-Film, der im Entlebuch gedreht wurde. (Bild: Videostill)

Schauplatz des Films ist die Umgebung des Salwideli und der Schrattenfluh in Sörenberg. Der Western «Nothing to bring home but love» wurde während fünf Tagen im vergangenen August in der Unesco-Biosphäre gedreht. Nebenschauplatz ist ein Westerndorf des Countryfestivals in Meisterkappel.

Hauptdarsteller ist der Luzerner Musiker und Musikproduzent Tobi Gmür, bekannt von «Mothers Pride». «El Tobro» lebt ein verwahrlostes Cowboyleben. Er wird von privaten und kommunalen Gläubigern gesucht, so sind diverse Kopfgeldjäger hinter ihm her. Nach einem Kampf findet er ein Foto von einer Frau. Die Frau gefällt ihm derart, dass er diese unbedingt finden will. Nach einigen Abenteuern und Bekanntschaften findet er den Weg zu ihr. Dieser führt während des Films aus dem wilden Westen in den geordneten Osten...

Eine Besonderheit des Films sind die Dialoge, die aus bestehenden Westernfilmen zusammengesetzt sind und von den Darstellern nachgesprochen wurden. Eine Gastrolle hat Schauspieler Beat Schlatter sowie weitere Musiker aus Luzern.

Die Macher wollen den Film, der gleichzeitig Musikvideo für Tobi Gmürs Album ist, laut Presse-Communiqué «an allen möglichen Filmfestivals» einreichen. Bis Ende Jahr soll zudem eine 25-Minuten-Version produziert werden.

rem

Hinweis:
Weitere Infos zum Film auf nothing.tillgmuer.com

Kurzversion: