WILDRUHEZONE: Künftig zahlt, wer die Wildruhe stört

Nidwalden hat Gebiete festgelegt, in denen das Wild im Winter seine Ruhe haben soll. Dies hat Folgen für Stören­­friede.

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Wild im Winter soll besser geschützt werden. Bild pd.

Wild im Winter soll besser geschützt werden. Bild pd.

Das Wild soll in seinen Wintereinständen vom Menschen unbeeinträchtigt leben können. Dieses Ziel wird mit Wildruhegebieten in höheren Lagen verfolgt. 13 dieser Gebiete mit einer Gesamtfläche von gut 2000 Hektaren hat die Nidwaldner Regierung nun definitiv ausgeschieden, wie dem neusten Amtsblatt zu entnehmen ist. Dies entspricht knapp acht Prozent der gesamten Kantonsfläche. Ausser in Ennetmoos und Ennetbürgen sind in allen Gemeinden Wildruhegebiete anzutreffen.

Bussen bis zu 250 Franken
In den meisten Gebieten gilt in der Zeit vom 15. Dezember bis 30. April (bei den Auerhuhn-Schutzgebieten bis 15. Juni) das so genannte Wegegebot. Schneeschuhläufer, Skitourengänger oder Winterwanderer dürfen die gekennzeichneten Wege nicht verlassen. Zwei Wildruhegebiete sind für den Menschen sogar völlig tabu (es gilt das Betretungsverbot). Es ist dies eine Zone beim Schinberg in Beckenried und eine andere beim Brisen in Wolfenschiessen. Wer sich nicht daran hält, muss ab kommendem Winter mit Bussen rechnen.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».