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WILLISAU: Am Muttertag fahren im Hinterland die Ami-Schlitten auf

Der Sonntag ist zwar der Tag der Mütter, doch im Hinterland wird dann auch der amerikanischen Motorkultur gehuldigt. Spielt das Wetter mit, dürfte das 11. Ami-Treffen beim «Sport Rock» ein Rekordergebnis einfahren.
Am Ami-Treffen sind, wie letztes Jahr, reihenweise gut gepflegte amerikanische Schönheiten zu sehen. (Bild: Dominik Wunderli (Willisau, 14. Mai 2017))

Am Ami-Treffen sind, wie letztes Jahr, reihenweise gut gepflegte amerikanische Schönheiten zu sehen. (Bild: Dominik Wunderli (Willisau, 14. Mai 2017))

Wer einen fetten V8-Motor unter der Haube hat oder aber zwei mächtig vibrierende Zylinder im Motorradrahmen, findet diesen Sonntag in Willisau garantiert zigtausend gleichgesinnte Männer und Frauen. Rund um das «Sport Rock» erwarten die Gastgeber am 13. Mai dann wie jedes Jahr einen regen Aufmarsch von Ami-Freaks, wie Mitorganisator Dani Hüsler sagt.

Das Ami-Treffen im Hinterland ist hierzulande hinter dem «American Life», das jeweils im Kanton Solothurn stattfindet, einer der grössten Anlässe seiner Art. Am Muttertag dürften einige Besucher mehr als in den früheren Jahren nach Willisau reisen. Grund für den möglichen Grossaufmarsch: «Das ‹American Life›, welches fast jedes Jahr zeitgleich mit unserem Treffen stattfindet, fällt in diesem Jahr aus», sagt Dani Hüsler.

Ami-Treffen zieht jeweils 10'000 Besucher an

Da im solothurnischen Ort am Jurasüdfuss jeweils gegen 20'000 Leute anwesend sind, könnten sich am Muttertag bei der Suche nach einer Ersatzveranstaltung durchaus einige ins Hinterland verirren. Deshalb ist es für die Willisauer Gastgeber schwierig, eine einigermassen genaue Prognose abzugeben. Im letzten Jahr sind laut Hüsler rund 10'000 Fans des «American Way of Life» zum «Sport Rock» gereist. Dabei sind zwar nicht alle mit heissen Oldies mit Flossen oder aufgemotzten «Muscle-Cars» unterwegs, aber 1500 dürften es schon werden. «Schwer zu beziffern. Wir erwarten einige wilde Gruppen mit ‹Hot Rods› und sicher werden auch Clubs mit ihren ‹Cadillacs›, ‹Chevrolets› und ‹Mustangs› aufkreuzen», ist Mitorganisator Dani Hüsler überzeugt.

Für den Aufmarsch sind die Willisauer gerüstet. Die Strassen und Parkplätze rund um den Veranstaltungsort sind reserviert. Ausserdem ist vor Ort ein Parkdienst organisiert. Um 8 Uhr wird am Sonntagmorgen der erste Kaffee ausgeschenkt und ab 9 Uhr werden die mächtigen Karossen von Helfern auf die Parkplätze eingewiesen.

Das Programm ist eigentlich vorgegeben. Das Rad wird an einem solchen Anlass nicht neu erfunden. Es dreht sich ja ohnehin alles um dasselbe. Ob dabei stolze Besitzer von Motorrädern im Schritttempo und möglichst tiefen Drehzahlen auf den Platz fahren, um möglichst lange ihren Auftritt zu zelebrieren oder, ob die Chauffeure der Schlitten mit den gewaltigen Heckflossen einen Einblick übers Steuerrad ins Wageninnere gewähren: Es rollt und es rockt mächtig.

Denn Rock’n’Roll-Musik und Rockabilly-Sound sind unverzichtbare Nebengeräusche. Genauso wie der Barbier, der nach alter Schule Bärte schneidet oder den einen oder anderen Schnauz kunstvoll dreht. Das Publikum feiert sich an solchen Anlässen gerne auch selber. Viele hübsch zurechtgemachte Frauen und Männer stellen ihre Tätowierungen zur Schau – und wer keine hat, kann sich gleich an Ort und Stelle eine stechen lassen.

Roger Rüegger

roger.rueegger@luzernerzeitung.ch

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