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WILLISAU: Brack-Neubau verzögert sich weiter

Das Luzerner Kantonsgericht hat eine Beschwerde gegen das Baugesuch gutgeheissen. Nun muss sich der Willisauer Stadtrat wieder damit beschäftigen.
Roland Brack im Hauptlager in Willisau. (Bild: Pius Amrein (Willisau, 25. August 2016))

Roland Brack im Hauptlager in Willisau. (Bild: Pius Amrein (Willisau, 25. August 2016))

Die Handelsgruppe Competec, die unter anderem den Online-Shop Brack.ch betreibt, muss weiter auf eine gültige Baubewilligung für ihren geplanten Neubau in Willisau warten. Geschäftsführer Roland Brack bestätigt auf Anfrage: «Die eingereichte Baubewilligung ist an die Behörden zurückgewiesen worden.» Nun liegt der Ball erneut beim Willisauer Stadtrat, der den Fall neu beurteilen muss.

Hintergrund ist, dass Competec den Logistiksitz in Willisau für 50 Millionen Franken ausbauen möchte (wir berichteten). Mit dem neuen Gebäude soll die Lagerfläche in Willisau um einen Drittel vergrössert werden. Weil das Gebäude über 31 Meter hoch werden soll, wird der Platz im Vergleich zu heute mehr als verdoppelt. Zwei Privatpersonen aus Willisau wollen den Neubau aber auf eine maximale Höhe von 20 Metern beschränken lassen. Man müsse auch Orts- und Landschaftsschutz sowie private Interessen gebührend berücksichtigen, lautet ihre Argumentation. Die Nachbarn haben darum das Luzerner Kantonsgericht eingeschaltet.

Gericht macht Formfehler aus

Das Gericht hat nun einen Formfehler ausgemacht. «Weil wir höher als 25 Meter bauen möchten und es sich dabei um ein Hochhaus handelt, muss der Stadtrat die Landschaftsverträglichkeit prüfen inklusive Fassadengestaltung und Begrünungsplanung in der Umgebung», erklärt Brack. Laut dem Kantonsgericht hat die Stadt Willisau zu wenig genau begründet, warum es für das gesamte Areal keinen Gestaltungs- und Bebauungsplan braucht. Das Gesuch geht nun wieder zurück zum Stadtrat, der es neu prüfen muss. Danach können die Nachbarn erneut Einsprache erheben.

Mittlerweile liegt Brack über ein Jahr im Rückstand mit der Planung. Ursprünglich war der Baustart für Mitte 2016 vorgesehen. Wie lange es nun dauern könnte bis zur Neubeurteilung des Stadtrats, weiss Roland Brack nicht. «Wir halten weiterhin an den Plänen fest», sagt er.

mim

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