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WILLISAU: «Romeo und Julia» an der Kanti Willisau

«Theater ist ganzheitliche Bildung»: Die Theater Compagnie der Kantonsschule Willisau zeigt «Romeo und Julia – eine West Side Story».
Yvonne Imbach
Verbotene Liebe: Das Theater der Kanti Willisau widmet sich dieses Jahr einem zeitlosen Thema. (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Verbotene Liebe: Das Theater der Kanti Willisau widmet sich dieses Jahr einem zeitlosen Thema. (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Die Theater Compagnie der Kantonsschule Willisau rückt in ihrer diesjährigen Produktion mit dem Titel «Romeo und Julia – eine West Side Story» zeitlose Themen in den Fokus. Es geht um Liebe, Macht, Anerkennung und den Tod. Das Stück vermischt, wie der Name nahelegt, Inhalte aus den beiden Klassikern «Romeo und Julia» und «West Side Story».

Im Zentrum stehen zwei Gangs: «Twix» nennen sich die coolen Rapper; «Obscura» die reichen «Chicks». Es kommt, wie es nicht kommen darf: Ein Twix verliebt sich in eine Obscura, die Fehde der beiden Gruppierungen erhält neuen Zündstoff, die Situa­tion eskaliert im höchsten Mass.

«Wir wollten etwas Neues machen»

Erich Slamanig führte Regie und blickt auf den Entwicklungsprozess zurück: «Romeo und Julia kennt sowieso jeder. Wir wollten etwas Neues machen. Im Fokus stand also, dass wir neue Geschichten kreieren.» Improvisationen hätten bei diesem Prozess geholfen, die Zusammenarbeit mit den jungen, motivierten Menschen sei sehr bereichernd gewesen: «Sich mit ihnen über Leben, Liebe, Arbeit, Streit, Beziehungsformen, Familie auszutauschen und zusammen zu inszenieren, war eine beeindruckende Erfahrung.»

Zum Ensemble gehören in diesem Jahr 14 Mädchen und ein junger Mann am Lichtpult im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Sie besuchen die 2. bis 5. Klasse. Wieso spielen ausschliesslich Mädchen beim Theater mit? «Vielleicht haben die jungen Männer andere Interessen oder sind mit der Matura ausgelastet, wir wissen es nicht», sagt Erich Slamanig.

Die Schule macht Kultur erfahrbar

Dabei erachtet er das Freifach Theater an einem Gymnasium als sehr wichtig: «Theater ist ganzheitliche Bildung: Es ermöglicht Lernerfahrungen, welche die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in geistiger, gefühlsmässiger und körperlicher Hinsicht fördern.»

Die Schule sei ein Ort, an dem Kultur erfahrbar gemacht werden soll, so Slamanig. Und das rasante Stück zeigt, dass die Spielerinnen dieser Kultur mit enormer Freude begegnen. Sie agieren mit Körper und Seele, haben die Texte tadellos verinnerlicht – und dies, obwohl einige kurz vor der Matura stehen.

Yvonne Imbach

kanton@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Letzte öffentliche Aufführung: heute Abend um 19.30 Uhr, Aula Kantonsschule Willisau, Eintritt frei, Kollekte.

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

Szene aus Romeo und Julia an der Kanti Willisau (Bild: Pius Amrein (Willisau, 17. Oktober 2017))

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