Willisau schreibt 1 Million Gewinn

Landverkauf und Rückstellung sei Dank: Die Jahresrechnung 2011 der Stadt Willisau schliesst mit einem Gewinn von rund 1 Million Franken ab. Das sind 1,15 Millionen mehr als budgetiert.

Drucken
Teilen
Das Untertor im Städtli Willisau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Untertor im Städtli Willisau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Knapp 600‘000 Franken mehr Sondersteuern konnte Willisau 2011 einnehmen, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Zudem seien der Zins- und Abschreibungsaufwand sowie verschiedene Aufwandpositionen tiefer ausgefallen. Durch die Übernahme der Heilpädagogischen Schule (HPS) durch den Kanton hätten sich auch nicht budgetierte zusätzliche Mietzinseinnahmen ergeben. Am Ende kommt Willisau damit auf einen Gewinn von 1,005 Millionen Franken.

Bei der Wertung dieses positiven Rechnungsabschlusses müsse aber berücksichtigt werden, dass ohne den Buchgewinn aus Landverkauf von 623‘000 Franken und der aufgelösten Rückstellung für die Pflegefinanzierung von 500‘000 Franken ein leicht negativer Abschluss erzielt worden wäre.

Pro-Kopf-Schuld gesunken

Die Nettoinvestitionen betragen 720‘610 Franken. Dank der geringen Nettoinvestition und der Überführung der HPS-Liegenschaften ins Finanzvermögen habe sich die Nettoschuld je Einwohner auf 5‘645 Franken (Vorjahr 7‘767 Franken) reduziert. Der Gewinn soll zur Erhöhung des Eigenkapitals verwendet werden.

pd/bep