WILLISAU: Willisauer gewinnt «Jugend debattiert»

Ein Willisauer Gymnasiast gewinnt den Final 2013 von «Jugend debattiert». Dafür musste er sich in mehreren Debatten seiner Kategorie bewähren und die Konkurrenz aus der ganzen Deutschschweiz übertreffen

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Der Willisauer Gymnasiast Manuel Küng. (Bild: pd)

Der Willisauer Gymnasiast Manuel Küng. (Bild: pd)

Der Willisauer Manuel Küng, der die Klasse 4e der Kantonsschule Willisau besucht, konnte sich am Samstag beim Final von «Jugend debattiert» in Bern durchsetzen. Pro Kategorie und Landessprache werden in zwei Vorrunden die vier Teilnehmenden der abschliessenden Finaldebatte durch Juryentscheid ermittelt. Dies ist der Website von «Jugend debattiert» der «Stiftung Dialog – Campus für Demokratie» zu entnehmen.

«Jugend debattiert» wolle möglichst viele Jugendliche in der Schweiz zum Debattieren animieren. Das Projekt bestehe aus einer angebotenen Trainingseinheit für Schulen, Jugendarbeit und Betriebe sowie einem gesamtschweizerischen Wettbewerb, heisst es da.

Die Wettbewerbe bis zum Final gehorchen in allen Kategorien genauen Vorgaben, so dass sich die Teilnehmenden kaum gezielt vorbereiten können und also ihr Talent zum Debattieren kurzfristig und punktuell entfalten müssen. So werden etwa die Themen klar vorgegeben, die Sprechzeiten beschränkt, Hilfsmittel verboten und die Pro- resp. Contra-Positionen erst kurz vor Beginn ausgelost.

Thema des Finals, das der Willisauer für sich entscheiden konnte war: «Soll das eidgenössische Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Auslänger mit über 10 Jahren Wohnsitz in der Schweiz eingeführt werden?»

pd/kst