Willisauer Gefängnis bald Asylunterkunft?

Das Willisauer Gefängnis steht seit über einem Jahr leer. Der Kanton könnte sich eine Umnutzung vorstellen.

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Das geschlossene Gefängnis in Willisau. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das geschlossene Gefängnis in Willisau. (Bild: Archiv Neue LZ)

Seit Monaten ist der Kanton Luzern auf der Suche nach zwei bis drei neuen Asylunterkünften. In Fischbach, wo der Kanton eine Unterkunft für 55 Asylbewerber eröffnen möchte, wehren sich Gemeinde und Bevölkerung stark. Gleichzeitig gäbe es im Hinterland noch andere Objekte, die grundsätzlich für die Unterbringung von Asylbewerbern in Frage kommen, so etwa das alte Gefängnis von Willisau.

«Eine Nutzung des Gebäudes als Asylunterkunft ist sicher möglich, wenn die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes für diesen Zweck geeignet sind», sagt der Kantonsbaumeister Urs Mahlstein. Regierungsrat Guido Graf schloss eine Nutzung des Gefängnisses als Asylunterkunft nicht kategorisch aus, wollte sich aber nicht näher dazu äussern. Man strebe in der Asylfrage eine Gesamtlösung an und wolle keine Einzelobjekte diskutieren, sagte Graf.

Die Stadt Willisau hat eine solche Umnutzung bereits vor Monaten diskutiert und wäre nicht grundsätzlich dagegen.

Luzia Mattmann

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