Windpark auf dem Lindenberg möglich

Der Wind auf dem Lindenberg weht genügend stark. Zu diesem Schluss kommt ein von der Idee Seetal ausgearbeitetes Windenergie-Konzept. Für Windparks in Frage kommen die Luzerner Gemeinden Hitzkirch und Hohenrain.

Drucken
Teilen
Auch bei Feldmoos ob Entlebuch stehen zwei Windräder. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Auch bei Feldmoos ob Entlebuch stehen zwei Windräder. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Um eine Grundlage für mögliche Windenergie-Projekte auf dem Lindenberg zu schaffen, haben das Netzwerk Gemeinden der Idee Seetal und der Gemeindeverband Regionalplanung Oberes Freiamt (AG) ein gemeinsames Konzept erarbeitet.

Hitzkirch und Hohenrain

Das Konzept «Windenergie Lindenberg» basiere auf den entsprechenden Vorgaben der Kantone Aargau und Luzern. Wie die Idee Seetal in einer Mitteilung schreibt, wehe der Wind auf dem Lindenberg genügend stark, dass eine wirtschaftliche Stromproduktion möglich sei. Die Standort-Auswertung ergab sieben Gebiete, welche unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Erschliessung und Landschaftsverträglichkeit für grosse Windenergieanlagen in Frage kommen. Drei Gebiete befinden sich in der Gemeinde Hitzkirch, je zwei in den Gemeinden Hohenrain und Beinwil Freiamt (AG).

Der definitive Entscheid liege aber bei den Gemeindeversammlungen der Standortgemeinden, welche im Rahmen der Ortsplanungsrevision darüber abstimmen können.

Keine Einzelanlagen

Um eine effiziente Nutzung der Windenergie zu erreichen, sollen auf dem Lindenberg mehrere Anlagen zu einem sogenannten Windpark zusammengefasst werden. Ein Windpark umfasst mindestens drei Anlagen, die räumlich in einem erkennbaren Kontext stehen. Einzelanlagen sind ausgeschlossen. Mit dem Bau einer ersten Windenergieanlage darf demzufolge erst begonnen werden, wenn mindestens drei Einzonungen und drei bewilligte Baugesuche vorliegen.

Absichtserklärung und Vernehmlassung

Die Vorgaben des regionalen Konzepts «Windenergie Lindenberg» werden in einer Absichtserklärung festgehalten. Es ist geplant, dass die beteiligten Regionen und die möglichen Standortgemeinden die Absichtserklärung unterzeichnen und sich so verpflichten, sich bei ihren weiteren Planungen an diese Vereinbarung zu halten.

In der Region Seetal wird unter den Gemeinden, Parteien und Verbänden von April bis 7. Mai eine Vernehmlassung zum regionalen Konzept durchgeführt.

pd/bep