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Sommersturm verursacht im Kanton Luzern kaum Gebäudeschäden +++ Eindrückliches Sturm-Video aufgetaucht

Ein heftiges Gewitter ist am Samstag von Westen her über den Kanton Luzern gezogen. Es gab mehrere umgestürzte Bäume und einige verletzte Personen. Der Sommersturm hat aber kaum Gebäudeschäden hinterlassen.
Chiara Stäheli/Linda Leuenberger/Flurina Valsecchi/Pascal Studer/Stefanie Geske
Auch nach dem Sturm haben die Einsatzkräfte noch alle Hände voll zu tun. (Leserbild: Raphael Iten, 7. Juli 2019)Auch nach dem Sturm haben die Einsatzkräfte noch alle Hände voll zu tun. (Leserbild: Raphael Iten, 7. Juli 2019)
Umgestürzter Baum und Äste auf Bleicherstrasse beim Bleichergärtli. (Leserbild: Marianne Brunner, Luzern, 6. Juli 2019)Umgestürzter Baum und Äste auf Bleicherstrasse beim Bleichergärtli. (Leserbild: Marianne Brunner, Luzern, 6. Juli 2019)
Auch der Bireggwald an der Grenze zwischen der Stadt Luzern und Horw wurde verwüstet. (Bild: Stefan Dähler, 7. Juli 2019)Auch der Bireggwald an der Grenze zwischen der Stadt Luzern und Horw wurde verwüstet. (Bild: Stefan Dähler, 7. Juli 2019)
Der Bireggwald war bereits vom Sturm Burglind betroffen. (Bild: Stefan Dähler, 7. Juli 2019)Der Bireggwald war bereits vom Sturm Burglind betroffen. (Bild: Stefan Dähler, 7. Juli 2019)
Gestern türmte sich auf dem Glaubenbielen eine pechschwarze Wand auf. (Leserbild: Margrith Imfhof-Röthlin, Glaubenbielen, 6. Juli 2019)Gestern türmte sich auf dem Glaubenbielen eine pechschwarze Wand auf. (Leserbild: Margrith Imfhof-Röthlin, Glaubenbielen, 6. Juli 2019)
Erdrückend dunkel waren die Wolken auch auf der Rigi. (Leserbild: Michael Schär, Rigi, 6. Juli 2019)Erdrückend dunkel waren die Wolken auch auf der Rigi. (Leserbild: Michael Schär, Rigi, 6. Juli 2019)
So sah es aus, als heute Nachmittag das Gewitter über dem Steinerberg SZ aufzog. (Leserbild: Florian Schäfer. 6. Juli 2019)So sah es aus, als heute Nachmittag das Gewitter über dem Steinerberg SZ aufzog. (Leserbild: Florian Schäfer. 6. Juli 2019)
Ein Forstarbeiter im Einsatz an der Seeburgstrasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Ein Forstarbeiter im Einsatz an der Seeburgstrasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Seeburgstrasse sind bereits die Aufräumarbeiten im Gange. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)An der Seeburgstrasse sind bereits die Aufräumarbeiten im Gange. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Seeburgstrasse sind bereits die Aufräumarbeiten im Gange. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)An der Seeburgstrasse sind bereits die Aufräumarbeiten im Gange. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Ein Polizeiwagen vor dem Verkehrshaus Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Ein Polizeiwagen vor dem Verkehrshaus Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Impressionen vom heftigen Gewitter am Samstagnachmittag in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Impressionen vom heftigen Gewitter am Samstagnachmittag in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Impressionen vom heftigen Gewitter am Samstagnachmittag in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Impressionen vom heftigen Gewitter am Samstagnachmittag in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Ein entwurzelter Baum beim Lido in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Ein entwurzelter Baum beim Lido in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Die Feuerwehr ist an vielen Orten im Einsatz. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Die Feuerwehr ist an vielen Orten im Einsatz. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Dieser Weidenbaum hielt dem Sturm nicht Stand. (Leserbild: Brigit König, Luzern, 6. Juli 2019)Dieser Weidenbaum hielt dem Sturm nicht Stand. (Leserbild: Brigit König, Luzern, 6. Juli 2019)
Ein imposanter Anblick. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Ein imposanter Anblick. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Fussgänger betrachten die Folgen des heftigen Gewitters. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Fussgänger betrachten die Folgen des heftigen Gewitters. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Die Spielelemente vor dem Lido Luzern nach dem Sturm. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Die Spielelemente vor dem Lido Luzern nach dem Sturm. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Velos liegen beim Verkehrshaus am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Velos liegen beim Verkehrshaus am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Definitiv ein Foto wert: der entwurzelte Baum beim Lido. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Definitiv ein Foto wert: der entwurzelte Baum beim Lido. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Dieser Hasenstall muss wohl renoviert werden. (Leserbild, Horw, 6. Juli 2019)Dieser Hasenstall muss wohl renoviert werden. (Leserbild, Horw, 6. Juli 2019)
Leserin Doris Nussbaumer berichtet von einem Bassin, das es auf die Gleise geweht hat. (Leserbild: Doris Nussbaumer, Luzern, 6. Juli 2019)Leserin Doris Nussbaumer berichtet von einem Bassin, das es auf die Gleise geweht hat. (Leserbild: Doris Nussbaumer, Luzern, 6. Juli 2019)
Dieses Haus in Meggen ist nun um ein paar Ziegel leichter. (Leserbild: Dario Niederberger, Meggen, 6. Juli 2019)Dieses Haus in Meggen ist nun um ein paar Ziegel leichter. (Leserbild: Dario Niederberger, Meggen, 6. Juli 2019)
An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Da braut sich was am Himmel zusammen. Gewitterwolken über Malters. (Bild: Urs Gutfleisch, 6. Juli 2019)Da braut sich was am Himmel zusammen. Gewitterwolken über Malters. (Bild: Urs Gutfleisch, 6. Juli 2019)
Auch an der Eschenstrasse liegen umgeknickte Äste am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Auch an der Eschenstrasse liegen umgeknickte Äste am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Das Gewitter hat seine Spuren an der Eschenstrasse hinterlassen. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Das Gewitter hat seine Spuren an der Eschenstrasse hinterlassen. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Horwerstrasse sind mehrere dicke Äste abgebrochen. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)An der Horwerstrasse sind mehrere dicke Äste abgebrochen. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
Die Autos müssen den eingesetürzten Bäumen ausweichen. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)Die Autos müssen den eingesetürzten Bäumen ausweichen. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)An der Horwerstrasse in Luzern blockieren umgeknickte Äste die Strasse. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
Heimische Balkone werden vor dem Gewitter nicht verschont. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)Heimische Balkone werden vor dem Gewitter nicht verschont. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
Auch in der Bleichestrasse liegt ein umgestürzter Baum auf der Strasse. Die Feuerwehr ist vor Ort. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)Auch in der Bleichestrasse liegt ein umgestürzter Baum auf der Strasse. Die Feuerwehr ist vor Ort. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
Beim Parkplatz Alpenquai liegt ein Ast am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Beim Parkplatz Alpenquai liegt ein Ast am Boden. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
Die Vorstellung des Circus Knie auf der Allmend wurde abgebrochen. Die Zuschauer versammeln sich vor dem Zelt. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)Die Vorstellung des Circus Knie auf der Allmend wurde abgebrochen. Die Zuschauer versammeln sich vor dem Zelt. (Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)
Nach dem Gewitter geniessen die Spaziergänger die aufkommende Sonne. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)Nach dem Gewitter geniessen die Spaziergänger die aufkommende Sonne. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juli 2019)
38 Bilder

Heftiges Gewitter über Luzern bringt Bäume zu Fall und verursacht Stromausfälle

News zum Sturm am Montag, 8. Juli

19:46 Uhr
17:22 Uhr

Schadensumme an Gebäuden beläuft sich auf «nur» 2 Millionen Franken

(fmü) Wie die Gebäudeversicherung Luzern meldet, hat der Sommersturm vom vergangenen Wochenende im Kanton Luzern kaum Gebäudeschäden verursacht. Gesamthaft rechnen sie mit 500 Schadensmeldungen und einer Schadensumme von zwei Millionen Franken. Zum Vergleich: Der Wintersturm «Burglind» verursachte Schäden in der Höhe von 22 Millionen Franken.

Die Höhe der entstandenen Gebäudeschäden sei für ein Sommergewitter üblich und mit den Vorjahren vergleichbar. Die Sturmschäden entstanden grösstenteils in der Gemeinde Horw und in der Stadt Luzern. Nur vereinzelt verursachten umgestürzte Bäume grössere Gebäudeschäden.

Die Gebäudeversicherung Luzern weist darauf hin, dass Schadenfälle telefonisch (041 227 22 22) oder per Internet (www.gvl.ch) gemeldet werden können.

Sofortmassnahmen bei einem Schadenfall:

  • Folgeschäden vermeiden, zum Beispiel beschädigtes Dach decken.
  • Überschwemmte Keller durch die Feuerwehr auspumpen lassen.
  • Fotos machen, um das Schadenausmass festzuhalten.

Der Tag danach im Liveticker

20:52 Uhr
19:51 Uhr

Hier kommt die Sturm-Walze angerauscht

Eindrückliche Videoaufnahmen von gestern – aufgenommen vom «Stormchaser» und dem Restaurant Wildspitz. Im furchterregenden Zeitraffer-Video hat Sturmjäger Florian Schäfer von Steinerberg aus die Gewitterwalze festgehalten. Schön ist hier zu beobachten, wie sich die Wolken ihren Weg Richtung Innerschwyz bahnen.

Für alle App-Nutzer: Aufgrund technischer Störungen geht es zum Video hier entlang. (ab Minute 1:41)

Auf der Facebook-Seite des Restaurants Wildspitz ist ebenfalls ein Sturm-Video zu finden: Rekordverdächtig schnell waren die dunklen Wolken da. Der Wildspitz war direkt in der Schusslinie. Es gab kleinere Schäden. Ein Baum versperrte einen Fussweg und eine Böe hat den Flügel einer Engelstatue weggerissen. (gh)

16:15 Uhr

Achtung vor herunterfallenden Ästen!

Die Luzerner Polizei rät weiterhin dringend, sich nicht in die Nähe von Bäumen und Wäldern zu begeben. Denn durch den Sturm vom Samstag sind viele Äste – gerade auch in den Baumkronen – angebrochen und drohen beim nächsten Unwetter oder den nächsten Winden abzubrechen. Wer also kann, der begibt sich heute lieber in Sicherheit und nicht in die Natur.

15:51 Uhr

Auch heute wieder gewitterhaft

Gemäss den Wettervorhersagen von Meteonews, wird es auch heute Abend wieder gewitterhaft in der Region Luzern: Zu erwarten seien ein paar Schauer und Gewitter – auch kräftigere Gewitter seien möglich. Bleibt abzuwarten, ob es auch wieder solch einen starken Sturm gibt wie gestern Nachmittag. Alle losen Gegenstände auf dem Balkon zu sichern und die Storen einzuziehen, ist aber bestimmt keine falsche Idee.

Screenshot meteonews.ch

Screenshot meteonews.ch

15:15 Uhr

Für alle Hobbygolfer: Die beliebte Minigolf-Anlage im Felmis in Horw ist derzeit wegen Unwetterschäden geschlossen. Auch hier hat der Sturm gestern Abend Bäume abgeknickt.

14:43 Uhr

Aus Basel-Landschaft: Gewitter führte zu Vogelsterben

Ein nächtliches Gewitter hat in der Baselbieter Gemeinde Birsfelden zu einem Vogelsterben geführt. Es wird vermutet, dass die tot aufgefundenen 32 Singdrosseln durch das Gewitter aufgeschreckt wurden und der Schwarm in die Fensterscheiben des Rheinkraftwerks flog.

12:28 Uhr
Leserbild: Michael Schär

Leserbild: Michael Schär

Auch Michael Schär hat gestern festgehalten, wie sich der Sturm zusammenbraut. Seine Aufnahme stammt von der Rigi.

11:47 Uhr

Alles wieder normal beim Circus Knie

Vom Gewitter betroffen war gestern auch der Circus Knie, welcher eine Vorstellung absagen musste. Mittlerweile kann das Programm jedoch wieder gänzlich normal durchgeführt werden. Lena Zurbuchen sagt gegenüber dieser Zeitung:

«Es ist wieder alles in Ordnung. Der Schaden wurde bereits gestern Nachmittag behoben. Er konnte von unseren Mitarbeitenden behoben werden.»

11:42 Uhr

In Beckenried wurden Insassen von zwei Gummiboten am Samstagnachmittag vom Gewitter überrascht und lösten einen Seerettungseinsatz aus.

10:35 Uhr

Auch im in anderen Teilen der Schweiz sind die Spätfolgen des Gewitters noch spürbar. Im bernischen Simmental war eine Nina-Komposition am Samstagnachmittag auf Steine aufgefahren. Diese waren wegen des heftigen Gewitters auf die Gleise geraten.

09:49 Uhr
Leserbild: Margrith Imfoh-Röthlin

Leserbild: Margrith Imfoh-Röthlin

Ein Leserbild von Margrith Imhof-Röthlin vom Glaubenbielen kurz vor dem heftigen Sturm gestern.

08:54 Uhr
Bild: Stefan Dähler

Bild: Stefan Dähler

Der gestrige Sturm hat auch den Bireggwald an der Grenze zwischen Horw und der Stadt Luzern verwüstet. Die gleiche Stelle war auch schon von Sturm Burglind betroffen.

Bild: Stefan Dähler

Bild: Stefan Dähler

08:41 Uhr

13'462: So viele Male schlug gestern in der ganzen Schweiz ein Blitz ein. Bis heute morgen kamen noch rund 5600 dazu.

08:23 Uhr
Leserbild: Daniel HegglinLeserbild: Daniel Hegglin
Leserbild: Daniel HegglinLeserbild: Daniel Hegglin
Leserbild: Daniel HegglinLeserbild: Daniel Hegglin
Leserbild: Daniel HegglinLeserbild: Daniel Hegglin
4 Bilder

Sturm über dem Zugersee

Gestern stürmte es auch über dem Zugersee. Unser Leser Daniel Hegglin hat das Gewitter bildlich festgehalten – wir haben eine kleine Bildergalerie erstellt.

08:04 Uhr
Leserbild

Leserbild

Der Tag nach dem Unwetter: Die Feuerwehr räumt den Weg frei für einen VBL-Bus. Das Leserbild kam von Raphael Iten.

Leserbilder, Filme oder sonstige interessante Neuigkeiten nehmen wir auch gerne per Mail (redaktion.online@luzernerzeitung.ch) entgegen.

07:52 Uhr

Rosenfest in Weggis: Marktplätze mussten frühzeitig geräumt werden

Gemäss 20 Minuten musste gestern der Markt des Rosenfestes in Weggis abgebrochen werden. Eine Lese-Reporterin berichtet gegenüber 20 Minuten:

«Bei den Stand-Nachbarn ringsum gingen diverse Artikel in die Brüche. Der für zwei Tage angesetzte Markt wurde nur kurz nach Beginn aus Wetter-Gründen abgebrochen.»

Anscheinend hatte man aber Glück im Unglück: Die Reporterin meldete weiter: «Das Zelt hätte auch jemanden erschlagen können und es wurde niemand verletzt.»

07:31 Uhr

Stärkste Böe in Egolzwil gemessen

Was am Samstag geschah

21:54 Uhr

Das Gewitter hat in der ganzen Zentralschweiz massive Schäden hinterlassen. Wir werden die Berichterstattung an dieser Stelle auch morgen weiterführen und sie mit weiteren Recherchen zum Ausmass der Schäden auf dem Laufenden halten.

Leser, die etwas beobachtet oder fotografiert haben, können die Bilder und Infos an redaktion.online@luzernerzeitung.ch senden.

21:44 Uhr

In Schwyz hat der Sturm ebenfalls seine Spuren hinterlassen.

20:32 Uhr

Auch auf dem Sonnenberg in Arth hat der Sturm mehrere Bäume entwurzelt, wie das Bild eines Lesers zeigt.

(Leserbild: Leo Schuler-Steiner, Arth, 6. Juli 2019)

(Leserbild: Leo Schuler-Steiner, Arth, 6. Juli 2019)

20:26 Uhr

Besonders heftig hat es offenbar den Grämliswald in Horw getroffen. Mehrere Dutzend Bäume sind geknickt oder mitsamt Wurzel umgekippt. Der beliebte Vita-Parcours ist zu weiten Teilen zerstört - im Bild die Ringe und ein weiterer Posten.

(Leserbild)

(Leserbild)

(Leserbild)

(Leserbild)

19:21 Uhr

In Unterägeri hat heute Nachmittag ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen. Verletzt wurde laut Mitteilung der Zuger Polizei niemand, das Haus aber ist stark beschädigt. Das betroffene Zweifamilienhaus liegt im Gebiet Bärtschi in Unterägeri. Der Blitz hat zwar kein Feuer ausgelöst, doch durch die frei gewordene Energie wurden in mehreren Räumen der Verputz sowie die Isolation herausgerissen. Zudem wurde ein Auto von herabstürzenden Ziegeln getroffen.

Der beschädigte Hausteil ist nicht mehr bewohnbar - für die vierköpfige Familie konnte eine Ersatzunterkunft organisiert werden, schreibt die Zuger Polizei weiter.

Das war nicht der einzige Einsatz, der durch die Gewitter nötig wurde: Auf dem Ägerisee musste ein Katamaran geborgen werden, in Morgarten wurde ein Stalldach beschädigt und in Zug stürzte ein Baum auf einen Wanderweg.

(Bild: Zuger Polizei)

(Bild: Zuger Polizei)

18:53 Uhr

Nach Sturm im Kanton Obwalden: Eine Person in Lebensgefahr:
Das Gewitter hinterlässt auch im Sarneraatal (OW) seine Spuren. In Giswil, Sachseln, Sarnen und Alpnach haben umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste den Verkehr behindert, wie die Obwaldner Kantonspolizei mitteilt. Betroffen war teilweise auch die Autostrasse A8.

Auf dem Sarnersee sind mehrere Stand-Up-Paddler in Seenot geraten. Sie konnten durch Private mit einem Boot gerettet werden oder sich selbstständig in Sicherheit begeben.

In Alpnach Dorf sind an der Grunderbergstrasse mehrere Bäume auf ein Fahrzeug gefallen. Dabei wurden mehrere Personen im Auto eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Eine Person ist laut Polizeiangaben lebensgefährlich verletzt und durch die Rega ins Spital gebracht worden.

Um die Ereignisse zu bewältigen standen mit der Kantonspolizei Obwalden die Feuerwehren Sarnen und Alpnach, der Rettungsdienst, die REGA, der Strassenunterhaltsdienst Zentras, mehrere Forstdienste sowie ein privates Abschleppunternehmen im Einsatz.

(Bild: Kantonspolizei Obwalden)

(Bild: Kantonspolizei Obwalden)

18:50 Uhr

Im Kanton Schwyz gingen bei der Polizei 30 Notrufe ein. Sie betrafen umgestürzte Bäume und Bauabschrankungen, wie es einer Mitteilung der Kantonspolizei heisst. Zudem rückte der Seerettungsdienst Pfäffikon aus, um drei Boote in Seenot auf dem Zürichsee zu retten. In Unteriberg und Arth wurden Hausdächer abgedeckt. Im Einsatz standen sieben Feuerwehren.

18:43 Uhr

Auf der Tennisanlage Lido in Luzern stürzte eine Birke um. Leserreporter Dominic Mischler hat den gefährlichen Moment im Video festgehalten:

18:41 Uhr

Die Horwerstrasse ist schon fast fertig geräumt. Die Feuerwehr sägt noch am letzten Baum vor dem Kreisel Zihlmattweg.

18:38 Uhr

Auf der Fruttstrasse Richtung Schüür liegt ein Baum am Boden. Eine Umleitung ist signalisiert.

(Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)

(Leserbild, Luzern, 6. Juli 2019)

18:28 Uhr

Auch die Pilatus-Bahnen wurden vom heftigen, rasch aufkommenden Gewitter überrascht. CEO Godi Koch sagt: «Wir hatten einen Stromausfall von rund einer halben Stunde. Zudem fielen zwei Bäume auf die Bahnleitungen.» Einer habe im Abschnitt Kriens - Krienseregg den Fahrbetrieb rund eine Dreiviertelstunde verhindert. Dieser konnte von den Pilatus Bahnen selbst von der Leitung entfernt werden.

Der zweite Baum stürzte auf die Bahnleitung zwischen der Krienseregg und der Fräkmüntegg. Die Gäste in den Gondeln mussten zwei Stunden ausharren, bis die Feuerwehr Kriens den Baum weggeräumt hatte. Gemäss Koch blieben alle Personen unverletzt: «Wir konnten alle Personen, die in den Gondeln waren, ordnungsgemäss evakuieren. Während dem Einsatz erhielten die Passagiere Informationen über die Notfall-Nummer, die in allen Gondeln angegeben ist.» Anschliessend an die Evakuierung wurde der Betrieb der Gondelbahn eingestellt. Die Gäste, die zu der Zeit noch auf dem Pilatus waren, mussten den Heimweg via Alpnachstad antreten.

Aufgrund der Vorfälle wurde eine Gondel beschädigt, ansonsten seien keine Schäden verursacht worden, so Koch.

18:11 Uhr

Zum Zeitpunkt des Gewitters befanden sich zahlreiche Boote auf dem Vierwaldstättersee. Gemäss Urs Wigger von der Luzerner Polizei seien bei der Wasserpolizei sieben Meldungen eingegangen, fünf davon hätten einen Einsatz ausgelöst. Alle Personen konnten von der Wasserpolizei gerettet werden, es gab keine Verletzten.

18:07 Uhr

Der Bus auf der Linie 20 nach Horw verkehrt aktuell auf einem Umweg. Die Stationen Allmend und Zihlmattweg werden wegen den Gewitterschäden nicht bedient.

18:04 Uhr

Das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Flüelen blieb vom heftigsten Teil des Gewitters verschont. Kleinere Zelte seien weggeweht worden, doch zu grösseren Zwischenfällen kam es gemäss unserem Live-Reporter vor Ort nicht.

17:43 Uhr

Auf dem Pilatus wurden Windspitzen von 161 Kilometern pro Stunde verzeichnet (in Luzern 135 Km/h), dies meldet Meteo-News in einer Mitteilung. Die Niederschlagsmengen waren nicht allzu gross, da die Gewitter schnell durchs Land zogen. Die Anzahl der registrierten Blitze liegt Moment bei über 10'000, in der Nacht würden sicherlich noch einige tausend dazukommen.

Und so lautet die Prognose: Nach einer Beruhigung sind im Laufe der Nach und am Sonntag im Norden weitere Schauer und Gewitter zu erwarten, die aber nicht mehr so kräftig sein dürften.

17:31 Uhr

Meteo News veröffentlicht auf Twitter ein Foto, das auf dem Pilatus kurz vor dem Gewitter aufgenommen wurde:

17:27 Uhr

WARNUNG:
Zwar ist das Gewitter vorüber, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Deshalb ruft die Luzerner Polizei die Bevölkerung dringend auf, sich nicht in die Nähe vom Bäumen und Wäldern zu begeben. Ebenso sind Gewässer zu meiden.

17:27 Uhr

Luzerner Polizei meldet: Mehrere Personen verletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden vier Personen durch umstürzende Bäume verletzt. Es stehen mehrere Feuerwehren im Einsatz. Insgesamt sind bei der Luzerner Polizei über 100 Meldungen eingegangen.

Gemäss ersten Erkenntnissen wurde an der Lidostrasse in Luzern ein Mann von einem umstürzenden Baum verletzt. Im Bireggwald, ebenfalls in der Stadt Luzern wurde eine Familie vom Gewitter überrascht. Dabei wurden eine Frau, ein Mann und ein Kleinkind durch umstürzende Bäume verletzt. Über den Verletzungsgrad liegen keine näheren Informationen vor. Sämtliche Personen wurden durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.

In Kriens wurde der Betrieb der Pilatusbahnen in der Sektion Krienseregg-Fräkmüntegg durch einen umgestürzten Baum unterbrochen. Diesbezüglich wurden die entsprechenden Massnahmen und Evakuierungen eingeleitet. Diese sind in der Zwischenzeit abgeschlossen.

Zahlreiche Feuerwehren stehen oder standen im Einsatz. Es handelt sich um die Feuerwehren der Stadt Luzern, Horw, Kriens, Adligenswil, Root, Meierskappel, Meggen, Flühli-Sörenberg, Schwarzenberg, Emmen und Grosswangen.

17:19 Uhr

Das Gewitter auf dem Niederschlags-Radar von MeteoSchweiz:

Aufnahme von 14.30 Uhr.

Aufnahme von 14.30 Uhr.

Aufnahme von 14.45 Uhr.

Aufnahme von 14.45 Uhr.

Aufnahme von 14.55 Uhr.

Aufnahme von 14.55 Uhr.

Aufnahme von 15.05 Uhr.

Aufnahme von 15.05 Uhr.

Aufnahme von 15.15 Uhr.

Aufnahme von 15.15 Uhr.

17:17 Uhr

Die Gewittersituation hat sich rasch wieder beruhigt. Derzeit zieht wieder blauer Himmel über Luzern. Die Sonne scheint. Und das Ausmass der Gewitterschäden wird nach und nach bekannt.

17:08 Uhr

Die von Meteo Schweiz erhobenen Daten sind ausserordentlich: So wurden in Luzern Windspitzen von 135 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen: Dabei handelt es sich um den dritthöchsten Wert seit der Einführung der einheitlichen Messungen im Jahr 1981.

Nur gerade der Sturm Lothar vom 26. Dezember 1999 mit über 140 km/h und der Sturm vom 26. Januar 1995 mit rund 140 km/h erreichten höhere Werte. Bemerkenswert war auch der Temperatursturz, wie der Meteorologe Ludwig Zgraggen von MeteoSchweiz der Agentur Keystone-SDA sagte: Innerhalb von nur gerade 20 Minuten fiel das Thermometer um acht Grad von 24 auf 16 Grad.

Der Gewitterzug sei von West nach Ost entlang der Voralpen durch die Schweiz gezogen. Generell seien in der Zentralschweiz verbreitet 90 bis 110 km/h Windspitzen gemessen worden. Aber auch in Thun habe der Wind Spitzen von 94 km/h erreicht und im waadtländischen Oron seien es sogar 110 km/h gewesen. Für den Zürichsee, wo am Abend wiederum Hunderttausende am Züri Fäscht erwartet wurden, wurde am Nachmittag eine Sturmwarnung herausgegeben.

17:04 Uhr

In der Büttenenhalde in der Stadt Luzern liegt ein Ast über der VBL-Fahrleitung:

(Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juni 2019)

(Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. Juni 2019)

17:03 Uhr

Betroffen ist auch der Bireggwald oberhalb der Stadt Luzern. Polizei, Feuerwehr und Ambulanzen sind dort im Einsatz, wie die Polizei auf Anfrage bestätigt.

16:58 Uhr

Aufnahme aus dem Zug: LZ-Leserin Doris Nussbaumer berichtet von einem Pool, das es auf die Bahn-Gleise geweht hat.

(Leserbild: Doris Nussbaumer)

(Leserbild: Doris Nussbaumer)

16:50 Uhr

Dieser Hasenstall ist nur noch Kleinholz.

(Leserbild aus Horw)

(Leserbild aus Horw)

16:41 Uhr

Die Wasserpolizei Luzern befindet sich inmitten von Bergungsarbeiten auf dem Vierwaldstättersee, wie sie auf Anfrage sagt. Weitere Auskünfte erteilt sie später.

16:20 Uhr

Die CKW teilt auf ihrer Webseite mit, dass das Gewitter in Gemeindeteilen von Horw, Kriens, Schüpfheim und Hasle zu Netzstörungen und Stromunterbrüchen geführt hat. In Kriens ist der Strom nach einem 10-minütigen Unterbruch wieder verfügbar.

Auch das Abstiegerlis-Turnier in Stans musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, wie das OK in einer Mitteilung schreibt. Die Organisatoren sind bemüht, die Festwirtschaft ab 17.00 Uhr in Betrieb nehmen zu können.

15:43 Uhr

Beim Lido-Strandbad wurde eine Person von einem umfallenden Baum getroffen, wie die Polizei auf Anfrage von «Radio Pilatus» bestätigt hat. Im Lido seien mehrere Bäume zu Fall gekommen. Ein Baum wurde vom Sturm gar vollständig entwurzelt.

Beim Lido in Luzern. (Leserbild)

Beim Lido in Luzern. (Leserbild)

(Leserbild)

(Leserbild)

(Leserbild)

(Leserbild)

15:30 Uhr

Es wehen Sturmböen von mehr als 80 Kilometer pro Stunde. Die Reuss in Luzern schlägt hohe Wellen, wie das Video eines Lesers zeigt:

15:11 Uhr

Das Gewitter hat auch in Teilen der Stadt Luzern Stromausfälle verursacht. So ist beispielsweise im Quartier Allmend aktuell kein Strom verfügbar.

14:50 Uhr

Züri Fäscht sagt Flugshow ab – Knie bricht Vorstellung ab

Beim Circus Knie auf der Luzerner Allmend verlassen die Besucher das Zelt. (Leserbild)

Beim Circus Knie auf der Luzerner Allmend verlassen die Besucher das Zelt. (Leserbild)

Die SBB vermelden Einschränkungen im Bahnverkehr. So ist die Strecke zwischen Luzern und Immensee derzeit wegen einer Fahrleitungsstörung nicht befahrbar.

Am Züri Fäscht wird die Flugshow aufgrund der Gewitterwarnungen abgesagt, wie «20 Minuten» online berichtet.

Weiter ist die Vorstellung des Zirkus Knie in Luzern abgebrochen worden, weil das Gewitter zu einem Wasserschaden geführt hat. Ob die Vorstellung am Abend stattfindet, ist laut «Radio Pilatus» noch unklar.

14:45 Uhr

Bereits gestern warnte Meteo Schweiz vor Gewittern, die am Samstag über die Zentralschweiz ziehen könnten. Am Nachmittag kurz nach 14.30 Uhr begann es im Raum Stadt und Agglomeration heftig zu regnen. Starke Windböen begleiten die Regenfälle.

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