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WINTER: Besinnlich, gesellig, ausgezeichnet: Das sind die 40 Weihnachtsmärkte in Luzern

Alle Jahre wieder finden im Kanton Luzern über 40 Weihnachtsmärkte statt. Ob gross oder klein, pompös oder schlicht – die Organisatoren legen sich überall ins Zeug. Zum Beispiel beim Jubiläums-Markt in Hochdorf.
Niels Jost
Der Wiehnachtsmärt Hochdorf findet traditionell am ersten Advent-Wochenende statt . (Bild: PD)

Der Wiehnachtsmärt Hochdorf findet traditionell am ersten Advent-Wochenende statt . (Bild: PD)

Niels Jost

niels.jost@luzernerzeitung.ch

Die ersten Schneeflocken haben dieses Jahr besonders früh die besinnliche Jahreszeit angekündigt. Und wer sich noch im Oktober über den früh aufgehängten Weihnachtsschmuck, die ganzen Leckereien und Guetzli in den Läden wunderte, der muss mindestens jetzt eingestehen: Die Weihnachtszeit ist da! Und mit ihr laden auch heuer über 40 Weihnachtsmärkte im Kanton Luzern zum Einstimmen, Einkaufen, Schauen und Schlemmen ein (siehe Kasten unten).

Ein ganz spezielles Jahr ist es für den Wiehnachtsmärt Hochdorf. Dieser wird traditionsgemäss am ersten Dezember-Wochenende durchgeführt – heuer zum 25. Mal. Ganze 70 Stände erwarten die Besucher beim Luna-Park im Dorfzentrum. «Wir müssen sogar Wartelisten führen», sagt Vereinspräsidentin Bri­gitte Sütterlin. Zum Jubiläumsjahr habe man sich etwas ganz Spezielles ausgedacht: «Wir verkaufen eine Tasse, die ein superschönes Bild unseres Weihnachtsmarktes ziert. Das Aquarellbild hat Lisbeth Schwander, eine Hochdorfer Künstlerin, extra für das Jubiläum gemalt», erzählt Sütterlin. Die Tasse gibt’s am Markt, der am 1. und 2. Dezember stattfindet, für 6 Franken zu kaufen. «Dazu gibt’s ein Päckli mit Glühwein-Gewürzen», sagt Sütterlin weiter.

Verein mit dem Kulturpreis ausgezeichnet

Sie erwartet, dass das Jubiläumsprodukt schnell ausverkauft sein wird. «Ich habe mit meinen Vorstandskollegen gewettet, dass alle Tassen schon am Samstagmittag weg sind», lacht Sütterlin.

Was beim Hochdorfer Weihnachtsmarkt auch nach 25 Jahren immer noch dazugehört, ist der alljährliche Einzug des Samichlaus und der Trychler. «Klarer» Höhepunkt ist für Brigitte Sütterlin allerdings der ganze Freitagabend, wie sie sagt. «Der ist stimmungsmässig unvergesslich. Jedes Jahr treffen sich viele auch ehemalige Hochdorfer am Markt und geniessen die Geselligkeit.»

Für sein mittlerweile 25-jähriges Engagement wird der Verein Wiehnachtsmärt Hochdorf mit dem diesjährigen Kulturpreis der Gemeinde ausgezeichnet. Geehrt werden damit Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine, die sich über längere Zeit aktiv am kulturellen Leben in Hochdorf beteiligt haben. Hervorgetan habe sich der Weihnachtsmarkt unter anderem auch, weil er nicht nur kommunale, sondern regionale und überregionale Beachtung gefunden habe, dem Dorfleben Impulse gegeben und den guten Ruf von Hochdorf gefestigt hat. «Das ist eine grosse Ehre für uns und vor allem für all jene Leute, die vor 25 Jahren den Mut hatten, den Weihnachtsmarkt zu gründen», freut sich Brigitte Sütterlin.

Auch kulinarisch ein Geheimtipp

Zum Schluss unseres Gesprächs verrät die Vereinspräsidentin noch einen Geheimtipp für den Markt: «Das Essen! Bei uns gibt es nicht ‹nur› Bratwurst und Bratkäse, sondern beispielsweise auch ein Gulasch im Brot. Das muss man probiert haben!», betont sie.

Lokale Weihnachtsleckereien zu entdecken, dazu bieten sich im kommenden Monat im ganzen Kanton viele Gelegenheiten. Ob in Hochdorf oder anderswo – die Weihnachtsmärkte sind bereit.

Hinweis

Wiehnachtsmärt Hochdorf, Freitag, 1. Dezember (14 bis 21.30 Uhr), und Samstag, 2. Dezember (11 bis 20 Uhr).

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