WINTER-JUGENDSPIELE 2016: Olympia-Kandidatur plötzlich unter Zeitdruck

Eineinhalb Jahre früher als geplant muss Luzern seine Bewerbung einreichen. Jetzt hoffen die Initianten auf die Hilfe von Stadt und Kanton.

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Das Logo zu «Lucerne 2016». (Bild pd)

Das Logo zu «Lucerne 2016». (Bild pd)

«Als wir von diesem Brief erfahren haben, mussten wir leer schlucken», erklärt Urs Fankhauser, Mitinitiant der Luzerner Kandidatur für die Olympischen Winter-Jugendspiele 2016. Vor einem Monat bekam Swiss Olympic Post vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), darin wurde der Zeitplan für das Vergabe-Prozedere für die Jugendspiele 2016 bekannt gegeben. Konkret: Das IOC will bereits Mitte April dieses Jahres wissen, welche Gastgeberstädte sich für den Anlass bewerben. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Eingabefrist im Oktober 2011 abläuft. Weiter muss Luzern bis Ende Oktober 2010 die Kandidatur via Swiss Olympic beim IOC einreichen.

Der neue straffe Terminplan setzt die Luzerner unter beträchtlichen Zeitdruck. Hauptsorge sind die Kosten, die sich allein für die Kandidatur auf 1,8 Millionen Franken belaufen. Sollte Luzern den Zuschlag erhalten, würde der Anlass 20 bis 30 Millionen kosten. Intensive Gespräche für eine finanzielle Unterstützung laufen mit Stadt und Kanton Luzern.

Flurina Valsecchi und Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.