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WINTER-UNIVERSIADE: «Hoch-Ybrig hat für die Alpin-Wettkämpfe derzeit Priorität»

Noch immer sind nicht alle Austragungsorte für die Studentenolympiade 2021 bekannt. Derweil steigen die Kosten. Geschäftsleiter Urs Hunkeler erklärt, warum der Grossanlass trotzdem kein Defizit generieren wird.

In drei Jahren wird die Zentralschweiz Schauplatz der 30. Winter-Universiade, der «Olympischen Spiele» für Studenten. Unlängst ist es zu einer grösseren Rochade der Austragungsorte gekommen. Urs Hunkeler ist Geschäftsleiter und ist zusammen mit dem rund 40-köpfigen Organisationskomitee zuständig für die Organisation und die Durchführung des sportlichen Grossanlasses.

Urs Hunkeler, hat das OK die Investitionsbereitschaft der Austragungsorte überschätzt?
Nein. Im Sinne der Nachhaltigkeit begrüssen wir es sehr, dass die Verantwortlichen in den Austragungsorten genau hingeschaut haben, ob eine Investition auch langfristig sinnvoll ist.

Das Gesamtbudget wurde bereits im letzten Herbst nach oben korrigiert von 33,5 auf 39 Millionen Franken.Ist womöglich auch dieses Budget zu optimistisch?
Wir haben letztes Jahr intensiv an unserem Budget gearbeitet und sind überzeugt, dass wir dieses in einem sehr hohen Detaillierungsgrad zusammenstellen konnten. Ein Defizit wird von unserem Vereinsvorstand ausgeschlossen. Das bedeutet, dass Leistungen gekürzt werden müssten,falls es zu nicht budgetiertenZusatzausgaben kommen sollte.

Stand jetzt hat der Kanton Schwyz keine Austragung zugesichert, obschon er rund 1,5 Millionen Franken an den Anlass beisteuert.
Das stimmt. Wir sind aber bestrebt, dass auch im Kanton Schwyz Wettkämpfe der Winter Universiade stattfinden.

Heisst das, die Alpin-Wettkämpfe werden nun im Schwyzer Skigebiet HochYbrig ausgetragen?
Das ist eine Option, die derzeit geprüft wird. In der Evaluation spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. An oberster Stelle steht dabei das Ziel, den Athleten optimale Wettkampfbedingungen zu gewährleisten.

Auf die Austragung von welchen anderen Disziplinen darf der Kanton Schwyz auch noch hoffen?
Wir evaluieren mit Nachdruck den Austragungsort für die Alpin Wettkämpfe, und hierfür hat das Skigebiet Hoch-Ybrig derzeit Priorität. Was dereinst eventuell noch an optionalen Disziplinen im Kanton Schwyz ausgetragen werden könnte? Das jetzt zu sagen, wäre reine Spekulation.

Der Schwyzer SVP-Nationalrat Marcel Dettling hat mit dem Rücktritt aus dem Patronatskomitee gedroht. Was wären die Folgen?
In Patronatskomitees sind Persönlichkeiten vertreten, die unserem Anlass wohlgesinnt sind. Sollte Marcel Dettling zurücktreten, hat das keine Auswirkungen auf den Beitrag des Kantons Schwyz an die Winter-Universiade. Über diesen befindet einzig der Schwyzer Regierungsrat.

Lenzerheide wird neu Austragungsort der Biathlonwettkämpfe. Wird sich Graubünden finanziell beteiligen?
Nein, die entsprechenden Abklärungen sind noch im Gange.

Liegt die Planung im Zeitplan?
Die Winter-Universiade wird am 21. Januar 2021, also in knapp drei Jahren, eröffnet. Unsere Arbeiten sind im Zeitplan.

Interview: Raphael Zemp
raphael.zemp@luzernerzeitung.ch

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