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WINTEREINBRUCH: Kanton ist mit 5000 Tonnen Salz bereit für den Winter

Der Kanton wappnet sich gegen Schnee und eisige Temperaturen. Dafür lagert er rund 5000 Tonnen Salz ein. Auch die Gemeinden sind gerüstet.
Chiara Stäheli
Hermann Duss am Mittwoch, 15. Dezember 2010 beim Salzen der Strassen im Werkhof an der Reusseggstrasse. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 15. Dezember 2010))

Hermann Duss am Mittwoch, 15. Dezember 2010 beim Salzen der Strassen im Werkhof an der Reusseggstrasse. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 15. Dezember 2010))

Die Temperaturen sinken, Raureif bildet sich, und in den höher gelegenen Gemeinden sind vergangenes Wochenende bereits die ersten Schneeflocken gefallen. Damit beginnt nun auch die Arbeit des Winterdienstes im Kanton. Auf National- und Kantonsstrassen ist dafür in Luzern, Zug, Ob- und Nidwalden die Zentras zuständig, die für Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen sorgt. Die rund 1000 Streukilometer werden bei Schneefall und Eisglätte in ihrem Auftrag von privaten Unternehmen ­bestreut und gepflügt. Nur eine Strecke wird von Mitarbeitern der Zentras selbst befahren.

Über den Sommer hat die Zentras ihre Lager für den kommenden Winter mit Streusalz und Salzsole gefüllt. «Die Salzsilos sind im ganzen Streugebiet verteilt und fassen eine Menge von rund 5000 Tonnen», erklärt Roger Flori, Fachspezialist Winterdienst. Sie werden auch während der Wintersaison durch die Schweizer Salinen AG aufgefüllt, damit stets ein Grundbestand an Salz vorhanden ist.

Zum finanziellen Aufwand für den Winterdienst kann Flori keine konkreten Aussagen machen: «Die Kosten unterscheiden sich von Winter zu Winter sehr stark. Sie sind abhängig von vielerlei Faktoren wie der Dauer des Winters, dem Niederschlag, der Intensität von Schneefällen und Kälteperioden.» Ein strenger Winter wie 2015, in dem 7000 Tonnen Salz benötigt wurden, treiben die Kosten nach oben. Damals wurde für knapp 2 Millionen Franken Salz gestreut.

Werkarbeiter sind in ständiger Bereitschaft

Die Zentras befreit jeweils rund 107 Kilometer Nationalstrassen, 502 Kilometer Kantonsstrassen und 137 Kilometer Rad- und Gehwege von Schnee und Eis. Hinzu kommen 51 Kilometer, die im Auftrag von einigen Gemeinden geräumt werden. Die restlichen sorgen selbst für freie Fahrt im Winter. So auch das Entlebuch. Dort ist man bereit für den Schnee: «Wir haben 40 Tonnen Salz an Lager. Wenn es schneit, dann helfen alle Werkdienstmitarbeiter mit», erklärt Josef Stalder, Leiter des Werkdienstes. Für die beiden Ortsteile Rengg und Glaubenberg sind zwei Unternehmer aus der Region zuständig. In Entlebuch sei es besonders wichtig, im Winter auf Abruf bereitzustehen: «Die ständige Bereitschaft wird oft unterschätzt und als selbstverständlich angesehen.»

Für die Verkehrssicherheit in Sursee ist der Werkdienstleiter Marc Riederer verantwortlich. Die Gemeinde bezieht das benötigte Salz aus einem Lager des Kantons, das in Sursee stationiert ist. Der Salzverbrauch wird jeweils nach dem Verbrauch ab­gerechnet. Auch die Personal­planung hat Riederer in die Wege geleitet: «Nebst den Mitarbeitern des Werkdienstes engagieren wir jeweils zwei Unternehmen für die Strassenräumung in Sursee.»

Chiara Stäheli

chiara.staeheli@luzernerzeitung.ch

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