Wintersport
Nochmals drei Millionen Franken mehr: Die Winteruniversade kommt noch teurer zu stehen

Die Winteruniversiade ist der zweitgrösste Multisport-Anlass im Winter und musste infolge der Pandemie verschoben werden. In der fortschreitenden Planungsphase wird immer deutlicher, wie viel das kosten wird.

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Der Sporting Park Engelberg ist auch Teil der Winteruniversiade.

Der Sporting Park Engelberg ist auch Teil der Winteruniversiade.

Bild: Sporting Park

(zgc) Die Winteruniversade 2021 war schon vor einigen Monaten vom Januar in den Dezember 2021 verschoben worden. Dies hat finanzielle Folgen – im März hiess es, die Kosten für die Austragungsorte in der Zentralschweiz und in Graubünden würden 1,4 Millionen Franken höher, also 39 Millionen, betragen. Jetzt ist klar: Der Anlass wird noch mehr kosten, und zwar insgesamt 42 Millionen. Dies geht aus einer Mitteilung der Projektleitung hervor.

Der Vorstand des Trägervereins unter der Leitung des Luzerner Gesundheits- und Sportdirektors Guido Graf hat das aufgrund der Verschiebung überarbeitete Budget gutgeheissen. In der Mitteilung steht:

«Dass die Mehrkosten auf rund 10 Prozent des Originalbudgets beschränkt werden konnten, ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen.»

So etwa die frühzeitige Entscheidung, den Anlass zu verschieben. Getragen werden die Mehrkosten insbesondere vom Trägerverein, von Swiss University Sports sowie von Swiss Olympic.

Urs Hunkeler ist glücklich, dass trotz der Verschiebung alle zehn Sportarten im Programm gehalten werden konnten. «Das ist keine Selbstverständlichkeit. Unter anderem aufgrund der im Februar 2022 stattfindenden Olympischen Spiele wurde der Dezember als insgesamt bester Verschiebungszeitpunkt evaluiert. Dies hat uns aber insbesondere im Schneesport aufgrund der Schneeverhältnisse vor Herausforderungen gestellt.»